Diskussion um zivile Nutzung 

US-Armee will Coleman Barracks „noch einige Jahre“ nutzen

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Die US-Army nutzt die Coleman Barracks als Depot für ihre Militärgeräte. (Archivbild)  

Mannheim - In der Diskussion um eine mögliche zivile Nutzung der Coleman Barracks in Mannheim hat die US-Armee den weiteren Bedarf des Militärgeländes bekräftigt.

„Meine Erwartungen sind, dass wir dort noch einige Jahre sind. Eine genaue Zahl kann ich nicht nennen“, sagte der Kommandeur des US-Heeres in Europa, Ben Hodges, in Heidelberg. Die US-Armee sei sehr froh über den Standort. „Es wäre zwar nicht unmöglich, aber doch sehr schwierig, unsere Aufgaben zu erfüllen, wenn wir das Areal nicht nutzen dürften“, sagte der kommandierende General der US-Landstreitkräfte in Europa. 

Die Fotos: US-Army bleibt auf Coleman Barracks

Die Stadtverwaltung von Mannheim teilte mit, sie habe damit gerechnet. „Realistisch ist allenfalls eine Teilfreigabe. Ob und wie eine Nutzung dann möglich ist, muss vom Land beantwortet werden“, sagte Oberbürgermeister Peter Kurz (SPD) am Dienstag auf Anfrage. 

Über eine mögliche Verwendung des Geländes etwa für ein Aufnahmezentrum für Flüchtlinge oder als Naturschutzgebiet war immer wieder spekuliert worden. Auf dem Areal im Norden Mannheims haben die USA in unmittelbarer Nähe zur Autobahn 6 ein Depot für Militärgeräte, ein „European Activity Set“ (EAS), eingerichtet. Der Stützpunkt gehört seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs der US-Armee.

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dpa/kp

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