BGH hat entschieden:

Urteile im Mammut-Drogenprozess rechtskräftig!

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Zwei Angeklagte und ihre Verteidiger stehen bei Einzug des Gerichts im Verhandlungssaal des Landgerichts. (Archivfoto)

Mannheim - Der Mammut-Drogenprozess hat für hohes Aufsehen gesorgt, die Angeklagten lange Haftstrafen bekommen - und Revison eingelegt. Jetzt hat der BGH entschieden:

Nachdem die elf Angeklagten im wohl spektakulärsten Drogenprozess Mannheims Revision gegen die Urteile des Landgerichts eingelegt haben, hat der Bundesgerichtshof in Karlsruhe diese jetzt verworfen. Die Urteile des Landgerichts sind daher rechtskräftig.

Die Männer im Alter zwischen 26 und 51 Jahren sind wegen unerlaubten bandenmäßigen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge zu hohen Haftstrafen verurteilt worden.

Der Hauptangeklagte Hasan B. muss die längste Haftstrafe hinnehmen: 14 Jahre Gefängnis! Doch auch die Mitangeklagten werden zu Haftstrafen zwischen 12 und zwei Jahren verurteilt.

>>> Verschärfte Sicherheit bei Drogen-Prozess

Der Prozess hat hohe Aufmerksamkeit erregt, da die erste Hauptverhandlung nach 65 Verhandlungstagen aufgrund einer langen Erkrankung des vorsitzenden Richters abgebrochen und neu begonnen werden musste.

Insgesamt haben die Ermittler bei einer Razzia in Ludwigshafen 150 Kilogramm Amphetamin, ein Kilo Kokain, zwei Kilo Haschisch, fünf Schusswaffen und knapp 35.000 Euro in bar gefunden.

jab/StA Mannheim

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