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Mannheim: Ukraine-Hilfe – Stadt richtet zentrale Servicestelle ein

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Von: Marten Kopf

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Ukrainische Flagge
Eine Ukrainische Flagge weht im Wind vor blauem Himmel mit weißen Wolken. © Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

Mannheim - Die Solidarität für Menschen in und aus der Ukraine ist überwältigend. Viele Menschen wollen helfen. Die Stadt richtet jetzt eine zentrale Servicestelle für Hilfsangebote ein.

„Solidarität mit der Ukraine“, „Ukraine ist Europa“, „Stop the war“ – das sind nur ein paar unter vielen Schildern, die die Menschen in Mannheim am Donnerstagabend (24. Februar) auf dem Paradeplatz in die Höhe halten. Über 800 Menschen schließen sich an diesem Abend der Solidaritätskundgebung für die Ukraine an. Es scheint den Menschen überhaupt ein Bedürfnis, sich für die vom Angriffskrieg Russlands auf seinen Nachbarn Betroffenen einzusetzen. Dutzende Spendenaktionen sind inzwischen gestartet, für kommenden Samstag (5. März) ist ein Schweigemarsch vom Alten Messplatz in der Neckarstadt-West bis zum Ehrenhof im Mannheimer Schloss geplant.

StadtMannheim (Baden-Württemberg)
Einwohnerzahl310.658 (Stand: 31. Dezember 2020)
Fläche144,6 km²
OberbürgermeisterDr. Peter Kurz (SPD)

Ebenso solidarisch will auch die Stadt Mannheim dabei helfen, die, man darf sicher sagen „Katastrophe“, die sich da gerade ereignet, aufzuarbeiten. Und bietet Bürgern, die helfen wollen oder Fragen haben, jetzt Koordinationshilfe an: „Der Krieg in der Ukraine ruft große Betroffenheit und Fassungslosigkeit hervor. Hunderttausende Menschen sind auf der Flucht. Viele Mannheimerinnen und Mannheimer möchten den Menschen in der Ukraine oder bereits Geflüchteten helfen oder suchen Hilfe für ihre vom Krieg betroffenen Verwandten oder Bekannten“, so die Stadtverwaltung am Mittwochabend (2. März). Erst am Montag hatte die Stadt auch eine „Taskforce Flüchtlinge“ ins Leben gerufen.

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Für Anliegen und Fragen rund um Spenden, Hilfs- und Unterstützungsangebote, Angebote von Wohnraum oder Dolmetscherleistungen einerseits, aber auch rund um die Aufnahme von Verwandten oder Bekannten und Hilfsbedarfe auf der anderen Seite, richte die Stadt deshalb ab Donnerstag, den 3. März, eine zentrale Servicestelle ein. Alle Anfragen würden dort unter der Telefonnummer 0621/293 3299 montags bis freitags von 9 Uhr bis 17 Uhr direkt beantwortet beziehungsweise koordinierend an die zuständigen Stellen weitervermittelt. (mko/PM)

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