Mehr Polizeikräfte und Überwachungskameras

OB Kurz: Diese Maßnahmen sollen für mehr Sicherheit sorgen!

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Oberbürgermeister Kurz kündigt Maßnahmen für mehr Sicherheit in Mannheim an. (Symbolfoto)

Mannheim - Nach der Vergewaltigung einer Frau am Wasserturm werden die Rufe aus der Bevölkerung nach mehr Sicherheit in Mannheim immer lauter. Diese Maßnahmen sollen nun ergriffen werden:

„Diese Tat ist entsetzlich und unerträglich“, kommentiert OB Dr. Peter Kurz (SPD) die Vergewaltigung einer 41-Jährigen am Sonntagabend am Mannheimer Wasserturm (WIR BERICHTETEN). „Der Staat muss in der Lage sein, seinen Bürgerinnen und Bürgern Sicherheit und Schutz zu gewähren. Durch eine Kette von Vorkommnissen ist das Vertrauen erschüttert.“ Kurz hoffe außerdem sehr, dass der oder die Täter schnell ermittelt werden.

Der Oberbürgermeister spricht auch von einer „neuen Dimension der Aufgabe“, die Sicherheit der Stadt zu gewährleisten. Dazu sei die Bündelung aller Kräfte von Bund, Land und den Kommunen nötig. 

Konzept für mehr Sicherheit in Mannheim

Die Stadt Mannheim setzt sich intensiv mit der aktuellen Sicherheitslage auseinander. Dazu gehört auch der enge Kontakt mit der Polizei. 

OB Dr. Kurz fordert von der Landesregierung außerdem mehr Polizeikräfte, um schnellere Reaktionen gewährleisten zu können.

„Wir haben in der Metropolregion Rhein Neckar und in Mannheim eine besondere Situation, die stärker berücksichtigt werden muss. Ich habe deshalb in den letzten Tagen erneut Verstärkung und die Einrichtung einer Polizeiwache auf Benjamin-Franklin verlangt. Heute hat der Landespolizeipräsident seinen Besuch in Mannheim in der nächsten Woche zugesagt, um über diese Forderungen konkret zu sprechen und Mannheims Bedarfe zu erörtern“, so Kurz. 

Wiedereinführung der Videoüberwachung an ausgewählten Plätzen 

Aufgrund der Erkenntnisse der letzten Wochen will die Stadt eine Reihe von Maßnahmen für mehr Sicherheit der Bürger auf den Weg bringen. Derzeit wird gemeinsam mit der Polizei die Wiedereinführung der Videoüberwachung in der Innenstadt vorbereitet.

Die Kameras am Paradeplatz, am Marktplatz und am Neckartor sollen wieder aktiviert werden. Außerdem werde eine Videoüberwachung für den Vorplatz am Wasserturm geprüft.

Eine Videoüberwachung an den Ein- und Ausgängen des Benjamin-Franklin-Village und den Spinelli Barracks wird ebenfalls gefordert.

Stärkere Präsenz des KOD 

Eine weiter Maßnahme der Stadt: Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) soll verstärkt im Jungbusch und in der Neckarstadt-West präsent sein und so ein deutliches Signal setzen.

DieZusammenarbeit und Gespräche mit Flüchtlingshilforganisationen soll außerdem dabei helfen, den geflüchteten Menschen über gesellschaftliche Normen und die Grundlagen des Rechtssystems zu informieren.

„Wir müssen einerseits dem Recht Geltung verschaffen, andererseits muss sich derjenige in Deutschland sicher fühlen können, der hier Zuflucht gefunden hat. Unsere gesellschaftlichen und rechtlichen Normen müssen in höherem Maß überwacht und auch durchgesetzt werden“, erklärt Kurz.

Sein Appell geht auch an die Bevölkerung, die einen wichtigen Beitrag zu mehr Sicherheit durch erhöhte Aufmerksamkeit und Information der Polizei leisten könne.

Verstärkte Maßnahmen im Öffentlichen Nahverkehr

Die rnv rüstet ihre Fahrzeuge kontinuierlich mit Kameras aus. Außerdem wird das Service- und Sicherheitspersonal verstärkt auf Linien eingesetzt, die stark genutzt werden – wie zum Beispiel auf der Linie 5. 

kab

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