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Mannheim: Totschlag aus Eifersucht – 10 Jahre Haft für Täter (33)

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Von: Daniel Hagen

Landgericht Mannheim (Symbolfoto)
Ein Mann soll aus Eifersucht gemordet haben. (Symbolfoto) © picture alliance / dpa

Mannheim – Ein Mann soll aus Eifersucht auf seinen Mitbewohner eingetreten und ihn dadurch getötet haben. Jetzt das Urteil am Landgericht Mannheim:

Update vom 14. September: Das Urteil ist gefallen! Wegen Totschlags hat das Landgericht Mannheim am Dienstag (14. September) den inzwischen 33-jährigen Täter zu zehn Jahren Haft verurteilt. Die ursprüngliche Anklage hatte sogar Mord gelautet. Das Gericht sah es somit als erwiesen an, dass der Angeklagte im März einen Mann in der Wohnung seiner Ex-Freundin aus Eifersucht so schwer zusammengeschlagen und getreten hat, dass dieser in einer Klinik an seinen Verletzungen gestorben ist. Obwohl der Täter laut eigener Aussage zur Tatzeit unter Drogen und Alkoholeinfluss gestanden haben soll, sei er für das Gericht voll schuldfähig.

Mannheim: Brutaler Eifersuchts-Mord – Mann soll Mitbewohner totgetreten haben

Erstmeldung vom 30. August: Vor dem Landgericht Mannheim beginnt am Mittwoch (1. September) der Prozess gegen einen 32-Jährigen, der einen grausamen Mord begangen haben soll. Bei dem Opfer handelt es sich um seinen Mitbewohner. Der Grund für das Verbrechen: Eifersucht! Bereits am 29. März hat sich die Tat ereignet. Als der Angeklagte nach Hause kommt, sieht er seine Lebensgefährtin mit dem Mitbewohner in einem Bett liegen. Was genau beide gemacht haben, wird vom Landgericht Mannheim nicht erwähnt. Für den 32-Jährige soll es aber Grund genug gewesen sein, einen Menschen zu töten!

Mannheim: Mann tritt Mitbewohner zu Tode – Prozess beginnt am Landgericht

Nachdem der Mann beide zusammen im Bett liegend sieht, fordert er seinen Mitbewohner mehrfach auf, die Wohnung zu verlassen. Weil dieser der Aufforderung aber nicht nachkommt, eskaliert die Situation. Aus dem Nichts und ohne Vorwarnung soll der Angeklagte plötzlich mit den Fäusten auf den Kopf seines Opfers eingeschlagen haben. Weil der Mitbewohner nicht mit der Attacke gerechnet hat, geht er zu Boden. Der 32-Jährige soll daraufhin kein Erbarmen gezeigt und mit „bedingtem Tötungsvorsatz“ mehrfach auf Kopf, Hals, Bauch und Rücken des am Boden liegenden eingetreten haben! Da er dabei Turnschuhe trägt, sind die Angriffe noch schwerer.

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Der Mitbewohner wird durch die Tritte schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht, wo er nur einen Tag später seinen Verletzungen erliegt. Gleichzeitig wird der mutmaßliche Mörder verhaftet und landet in Untersuchungshaft. Dem 32-Jährigen wird nun Mord vorgeworfen. Ausschlaggebend dafür ist, dass er zum einen aus Eifersucht und zum anderen heimtückisch gehandelt haben soll. Beides sind Motive eines Mordes. Für den Prozess am Landgericht Mannheim sind sieben Prozesstage angesetzt. Am 5. Oktober könnte das Urteil fallen. Vor kurzem hat am Landgericht Mannheim auch der Prozess gegen einen mutmaßlichen Vergewaltiger begonnen, der seine Ex-Freundin in einem Parkhaus brutal missbraucht haben soll. (pm/dh)

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