Verkehrssicherheit

#8geben – Polizei startet Social-Media-Kampagne

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Auch das Polizeipräsidium Mannheim macht bei der Social-Media-Aktion #8geben mit! (Symbolfoto)

Mannheim/Stuttgart - Gemeinsam mit sieben weiteren Bundesländern richtet die Polizei Baden-Württemberg eine Woche lang ihren Fokus auf die Verkehrssicherheitsarbeit über Soziale Medien.

„Ein fester Bestandteil unserer täglichen Kommunikation sind die Sozialen Medien geworden. Wir müssen mit unserer Präventionsarbeit dort ansetzen, wo wir die Menschen erreichen“, sagt Innenminister Reinhold Gall (SPD) am Donnerstag in Stuttgart. 

Zwischen dem 18. und 24. April 2016 beteiligt sich die Polizei Baden-Württemberg an der bundesweiten Aktion zum Thema Verkehrssicherheit. Die Kampagne wurde ursprünglich von der Polizei ins Leben gerufen.

Ziel der Aktion #8geben ist es, den Verbreitungsgrad der Sozialen Medien gezielt zu nutzen, um mit Botschaften und Informationen rund um das Thema möglichst viele Menschen zu erreichen.

Bereits Anfang des Jahres startet die Polizei gemeinsam mit Berlin, Sachsen und Bremerhaven die Social-Media-Kampagne #keinbruch – und erhält dafür eine positive Resonanz.

„Neben dem bundesweiten Phänomen hoher Einbruchszahlen ist die Verkehrsunfallprävention ein wichtiges polizeiliches Thema, das wir über die Kanäle von Facebook und Co. optimal transportieren können“, so Gall.

Auf Thema aufmerksam machen

Auch gebe die Unfallbilanz für 2015 wenig Anlass zur Freude. Auf den Straßen Baden-Württembergs sind zwar deutlich weniger Radfahrer und weniger junge Autofahrer tödlich verunglückt, die übrige Entwicklung lege aber nahe, dass man bei den Anstrengungen für die Verkehrssicherheit nicht nachlassen dürfe, warnt der Innenminister.

Im Laufe der Aktionswoche sollen vielfältige Themen aus dem Verkehrsbereich und den teilnehmenden Polizeidienststellen aufgegriffen werden – wie zum Beispiel die Hauptunfallursachen oder die Bekämpfung von Ablenkung im Straßenverkehr. „Ein Kraftfahrzeug zu führen erfordert ein hohes Maß an Aufmerksamkeit und Selbstkontrolle, da ist kein Platz für das Lesen oder Versenden von Nachrichten mit dem Handy“, machte Gall deutlich.

>>> Unfallgefahr Smartphone - Studie warnt vor Handy am Steuer

Geplant sind unter anderem sogenannte „Q&A- Sessions", bei denen Nutzer ihre Fragen stellen kommen und diese sofort von Experten beantwortet werden.

An der Kampagne beteiligen sich neben Baden-Württemberg die Länder Bayern (München), Berlin, Brandenburg, Bremen (Bremerhaven), Hamburg, Hessen (Frankfurt) sowie Nordrhein Westfalen (Köln) und sorgen so für eine hohe Verbreitung der jeweiligen Beiträge.

Auch das Social-Media-Team des Polizeipräsidiums Mannheim beteiligt sich an der Kampagne und versorgt alle Interessierten auf dem offiziellen Facebook- und Twitter-Kanal mit interessanten Beiträgen rund um das Thema Verkehrssicherheit.

pol/kab

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