Ab Oktober 

Stadt richtet Koordinationstelle für Flüchtlinge ein

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OB Kurz lobt:  „Die große Hilfsbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger gegenüber den Flüchtlingen hilft sehr."

Mannheim – Die Stadt hat jetzt eine Koordinationsstelle für Flüchtlinge eingerichtet. Was diese leisten wird und was die Mannheimer Bürger davon haben:

Angesichts der seit Montaten steigenden Flüchtlingszahlen ist der Wunsch seitens der Bevölkerung und der Stadt groß, eine zentrale Anlaufstelle für Flüchtlinsangelegenheiten zu haben. 

Diese soll als Anlauf-, Beratungs- und Koordinationsstelle dienen und wird zukünftig von Daphne Hadjiandreou-Boll geleitet.

Vor Allem geht es in Zusammenarbeit mit den sozialen Trägern darum, die Aktivitäten der unterschiedlichen Akteure abzustimmen. Außerdem sollen so Informationen über mögliche Förderprogramme zentral bewertet werden und Partner aus der Wirtschaft gewonnen werden.

Interessant für die Bürger die helfen wollen: Die Stelle soll Spenden und Projekte ehrenamtlich engagierter Bürger koordinieren und sinnvoll bündeln.

Die Stelle wird ab Oktober beim Fachbereich Arbeit und Soziales angesiedelt.

 „Die große Hilfsbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger gegenüber den Flüchtlingen hilft sehr. Um die Hilfe noch besser zu koordinieren, haben wir mit Frau Hadjiandreou-Boll eine sehr kompetente und anerkannte Person gefunden“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz.

Wer spenden möchte oder ein Projekt zur ehrenamtlichen Betätigung sucht, findet hier weitere Informationen und Kontakte. 

Flüchtlingssituation in Mannheim 

LEA: Für jeden nach Deutschland kommenden Asylsuchenden ist eine Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) die erste Station. In Mannheim unterhält das zuständige Regierungspräsidium Karlsruhe in der Neckarstadt-West eine solche LEA mit einer Aufnahmekapazität von zirka 750 Plätzen. Sie ist derzeit voll ausgelastet.

Dort werden die Menschen untergebracht, bevor sie in einem nächsten Schritt einer anderen Kommune in Baden-Württemberg zugewiesen werden.

BEA: Sofern die Kapazitäten der LEA ausgelastet sind, werden die Flüchtlinge in einer sogenannten bedarfsorientierten Erstaufnahmeeinrichtun g (BEA) untergebracht, die sich in Mannheim auf Franklin befindet.

In der BEA leben zum aktuellen Zeitpunkt knapp 3000 Flüchtlinge. Weiterhin leben auf Franklin 200 Flüchtlinge, die der Stadt Mannheim kommunal zugewiesen sind.

Weitere 300 kommunale Flüchtlinge sind dezentral in Wohnungen im Stadtgebiet verteilt.

Stadt Mannheim/kp

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