Lebenserwartung unter Landesdurchschnitt

Wer in Mannheim lebt, stirbt früher!

+
Laut Statistischen Landesamt sterben Mannheimer früher als der Landesdurchschnitt (Archivfoto)

Mannheim - Menschen aus Mannheim haben eine geringere Lebenserwartung als andere Bürger in Baden-Württemberg, zu diesem Ergebnis kommt das Statistische Landesamt. Mehr dazu:

Die Menschen in Baden-Württemberg leben am längsten. Das geht aus einer aktuellen Berechnung des Statistischen Landesamts hervor. Während in Deutschland die Lebenserwartung bei neugeborenen Mädchen bei 83,2 Jahren und Jungen bei 78,4 Jahren liegt, werden Mädchen in Baden-Württemberg im Durchschnitt 84 Jahre und Jungs 79,5 Jahre alt.

Auch der Vergleich der letzten 40 Jahre zeigt: Die Lebenserwartung steigt! Seit den 70er Jahren hat sich die Erwartung um etwa 10 Jahre erhöht. Gründe dafür seien laut dem Statistischen Landesamt die bessere Gesundheitsvorsorge und die geringere Sterberate von Säuglingen.

Männer aus Mannheim haben geringste Lebenserwartung!

Innerhalb des Landes schneidet der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald am besten ab, Jungen haben hier eine Lebenserwartung von 81 Jahren. Der Stadtkreis Mannheim jedoch landet im Ranking ganz unten. Neugeborene Mädchen werden hier im Schnitt nur 82,4 Jahre und Jungs 77,2 Jahre alt. Die Erwartung liegt demnach unter dem deutschlandweiten Durchschnitt.

Die Gründe für die regional unterschiedliche Lebenserwartung sind vielfältig. Entscheidend hierfür dürften nicht zuletzt das Bildungsniveau und die daraus resultierende Einkommenssituation sein: Je besser der Bildungsstand und die Einkommensverhältnisse, desto niedriger fällt tendenziell die Sterblichkeit aus“, so das Amt am Donnerstag (18. Oktober) in einer Mitteilung.

Übrigens: Mädchen und Jungen werden in Heidelberg 84,4 und 79,8 Jahre und im Rhein-Neckar-Kreis 83,7 und 79,4 Jahre alt.

pm/jol

Das könnte Dich auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare