„Wir sind unsagbar traurig“

Söhne Mannheims trauern um Bassist Robbee Mariano (†47)

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Xavier Naidoo und Robbee Mariano (rechts) bei einem Auftritt der Söhne Mannheims 2011 in Warschau (Archiv)

Mannheim - Jahrelang gehörte er zu den Söhnen Mannheims – nun ist Bassist Robbee Mariano mit nur 47 Jahren gestorben. 

„Wir sind unsagbar traurig“, postet Xavier Naidoo am Donnerstagabend auf seiner Facebookseite. Die Söhne Mannheims trauern um eines ihrer Band-Mitglieder, den begnadeten Bassisten Robbee Mariano.

Der Musiker starb im Alter von nur 47 Jahren. Das bestätigte Band-Sprecherin Merle Lotz am Freitag (20. April). Zur Todesursache gibt es derzeit keine Informationen.

Mariano wurde 1971 in Elmshorn geboren. Zuletzt trat er in der Band von Sänger Xavier Naidoo auf, spielte aber auch mit anderen Stars wie Nena oder Udo Lindenberg. Mariano studierte zunächst Industrie-Design in Karlsruhe und war in den 1990er Jahren eines der Gründungsmitglieder der Söhne Mannheims. Als Vorbilder für seinen impulsiven Stil am Bass nannte er unter anderem Prince oder die Band Level 42.

Entsetzen auch bei den Fans

„Wir werden Dich vermissen, Sohn Mannheims“, schreibt die Band am Freitagmorgen bei Facebook. Unter dem Post, zahlreiche Beileidsbekundungen der Fans. „Lag die ganze Nacht wach und es will immer noch nicht in meinen Kopf. Nie wieder crazy Shirts dazu Flügelschuhe zum abheben und sein Bass zu Purple Rain, never forget“, schreibt eine Userin. Es sei eine riesige Lücke entstanden, liest man in einem weiteren Kommentar.

kab/dpa

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