ICE 3-Premierenfahrt

Oh, là là! Mit Tempo 320 von Mannheim nach Paris

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Bahn-Chef Rüdiger Grube (li.) und Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) beim Handschlag in Frankfurt.

Mannheim/Paris – Mal schnell zum Mittagessen oder einen Café au lait in die Stadt der Liebe? Mit dem neuen ICE 3 ist dies jetzt noch schneller möglich. Alles zum neuen ‚Wunderzug‘:

Schick sieht er aus: der neue ICE 3 der Baureihe 407 der Deutschen Bahn!

Kurz vor 9:30 Uhr rollt er auf Gleis 8 im Mannheimer Hauptbahnhof ein – auf seiner Präsentationsfahrt von Frankfurt nach Paris.

Bei seiner feierlichen Premiere mit an Bord auch Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) und Bahn-Chef Dr. Rüdiger Grube.

Ein ICE fährt im Mannheimer Hauptbahnhof ein.

Nach Zwischenstopps in Kaiserslautern, Saarbrücken und Forbach rast der Prestige-Zug mit Tempo 320 in die französische Hauptstadt, wird dort um 13 Uhr am Gare de l’Est erwartet. Dort wird die Verlängerung der Verträge zwischen der deutschen Delegation und der französischen Bahn SNCF unterzeichnet – bis 2020.

Wir freuen uns, dass jetzt auch der neue ICE 3 als unser modernster Zug zwischen Deutschland und Frankreich zum Einsatz kommt. Unsere gemeinsam betriebenen Hochgeschwindigkeitsverbindungen sind das Herzstück der grenzüberschreitenden Verkehre“, sagt Dr. Rüdiger Grube

Unglaublich 12 Millionen Fahrgäste sind seit Beginn der Kooperation im Juni 2007 mit ICE und TGV zwischen beiden Ländern gereist – allein zwischen 2008 und 2014 kletterten die Passagierzahlen um über 44 Prozent.

Im ersten Halbjahr nutzten bereits 900.000 Reisende den deutsch-französischen Hochgeschwindigkeitsverkehr (plus vier Prozent).

Lokführerin Sigrid Zscherneck lacht aus dem ICE.

Dieser Erfolg hat dazu beigetragen, die Verbindungen zwischen unseren beiden Ländern, aber auch zwischen unseren beiden Unternehmen zu festigen. Wir haben viel voneinander gelernt, angefangen von den Zugbegleitern, die als Duo in unseren Zügen agieren, den Technikern, die die Züge fahren lassen, bis hin zu den französisch-deutschen Führungsteams, die diese Partnerschaft lenken“, so SNCF-Präsident Guillaume Pepy.

Fakten zum ICE 3
– der neuste Spross der ICE-Familie hat mit 444 Sitzplätzen exakt 31 mehr als sein Vorgänger-Modell 
– über Deckenmonitore erfahren die Fahrgäste ständig aktuelle Reise-Infos
– das Bord-Restaurant ist mit 16 Sitzplätzen vollwertig ausgestattet
– als erster Zug im Fernverkehr hat der ICE 3 einen Hublift für Rollstuhlfahrer
– niedrigerer Energieverbrauch und höhere technische Zuverlässigkeit

Geplant ist auch eine Sprinter-Verbindung werktags ab Frankfurt/Main (7:01 Uhr), die um 10:30 in Paris ankommt – 15 Minuten schneller als bisher. Es verkehren sechs statt wie bislang fünf Zugpaare (Hin- und Rückfahrt) pro Tag: davon vier auf der Route über Saarbrücken, zwei über Straßburg.

Wen´s eher ans Mittelmeer zieht, der kann um 9:09 Uhr in Straßburg in den TGV nach Marseille umsteigen, der um 14:45 Uhr in der schönen Hafenstadt einfährt.

Dann heißt´s „Moin Monnem“ und „bonjour Paris“ innerhalb von nicht mal 3,5 Stunden. Oh, là là! 

Weitere Infos und Ticket-Buchungen (ab 39 Euro, 2. Klasse) online unter www.bahn.de.

pek

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