Mannheim Hauptbahnhof

Lebensmüde? Jugendliche springen auf abfahrenden Zug

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Die Jungen im Alter von 13 und 14 Jahren rennen dem Zug hinterher. (Archivbild)

Mannheim-Schwetzingerstadt - Coolness hat bekanntlich ihre Grenzen. Vor allem wenn sich Jugendliche für ihre ‚Späße‘ in Lebensgefahr begeben. So wie am Dienstag (9. Januar):

Am Dienstagnachmittag begeben sich zwei Jungen im Alter von 13 und 14 Jahren in eine schrecklich gefährliche Situation: Sie versuchen am Mannheimer Hauptbahnhof auf einen bereits abfahrenden Zug aufzuspringen.

Die Regionalbahn fährt gegen 15:40 Uhr in Richtung Karlsruhe los. Daraufhin rennen die beiden Jungen dem ausfahrenden Zug hinterher und reißen an den Türen. Schließlich gelingt es dem 14-Jährigen, die Tür zu öffnen und auf den Zug aufzuspringen, doch der 13-Jährige rennt weiterhin neben der Bahn her.

Nicht auszudenken, was hätte passieren können...

Der Zugbegleiter handelt sofort und verhindert damit vielleicht ein großes Unglück: Er zieht die Notbremse und verständigt im Anschluss die Bundespolizei. 

Die Jugendlichen bleiben trotz lebensgefährlicher Aktion unverletzt. Die Regio jedoch fällt durch den Vorfall aus, wodurch die Reisenden ihre Fahrt mit anderen Verbindungen fortsetzen müssen.

Jetzt müssen sie sich einem Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr stellen.

Aus aktuellem Anlass warnt die Bundespolizei eindringlich vor den Gefahren sich anfahrenden Zügen zu nähern. Durch solche waghalsige Aktionen ereignen sich schwere Unfälle, teils auch mit tödlichen Folgen!

pol/hew

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