Prozess beendet

Gerichts-Urteil im Streit um „Mannheimer Loch“

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Das „Mannheimer Loch“ muss nicht wieder in der Kunsthalle installiert werden.

Mannheim-Schwetzingerstadt – Im Streit um das „Mannheimer Loch“ zwischen der Künstlerin Nathalie Braun Barends hat das Landgericht Mannheim am Freitag ein Urteil gesprochen. Das Ergebnis.

Die Stadt Mannheim muss die auch als „Mannheimer Loch“ bekannt gewordene Installation „HHole for Mannheim“ der Künstlerin Nathalie Braun Barends in der Kunsthalle nicht wieder aufbauen lassen. 

Das Landgericht Mannheim wies die Klage der Künstlerin am Freitag ab. Allerdings soll die Stadt Frau Braun Barends eine Restvergütung von 66.000 Euro für das Kunstwerk zahlen. Die Prozesskosten sollen Braun Barends zu 70, die Stadt zu 30 Prozent tragen.

Hintergrund:

Die Installation zog sich durch mehrere Stockwerke eines Trakts der Kunsthalle, die teilweise neu gebaut wird. Braun Barends wollte, dass das Werk nach den Arbeiten wieder aufgebaut wird, die Stadt jedoch weigerte sich. Die Künstlerin erwägt, im Streit um "HHole for Mannheim" in die nächste Instanz zu gehen.

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dpa/lsw/rmx

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