27-Jähriger stirbt in Burgstraße

Mann brutal getötet: Staatsanwaltschaft erhebt Mord-Anklage!

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In diesem Haus in der Burgstraße wurde der Mann (27) im August 2017 getötet. (Archiv)

Mannheim-Schwetzingerstadt - Sie sollen nach einem Trinkgelage einen 27-Jährigen brutal getötet haben. Jetzt klagt die Staatsanwaltschaft die beiden Täter wegen Mordes und Totschlags an!

Die Mannheimer Staatsanwaltschaft hat gegen den zur Tatzeit 44-jährigen Mann Anklage wegen Mordes und gegen die 33-jährige Frau einen Sicherungsantrag wegen Totschlags erhoben.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Angeschuldigte aus „niedrigen Beweggründen“ gehandelt habe. Bei der Beschuldigten liege kein „Anhaltspunkt für die Verwirklichung eines Mordmerkmals“ vor.

Die Tat in der Burgstraße

Die beiden Tatverdächtigen sollen das 27-jährige Opfer am 4. August 2017 in ihrer Wohnung gemeinsam getötet haben. 

Das Tötungsdelikt in der Burgstraße

Wie die Staatsanwaltschaft beschreibt, hätten zunächst alle Personen gemeinsam Alkohol und Drogen konsumiert. Im Verlauf des Abends soll es zum Streit gekommen sein, weil das Opfer Suizidabsichten geäußert habe. Der 44-Jährige soll dann gegenüber der 33-Jährigen behauptet haben, das spätere Opfer werde ihn und sie vor seinem Selbstmord töten – die Beschuldigte habe das geglaubt.

>>> Tatort Burgstraße: Der Schock sitzt tief!

Im weiteren Verlauf sei es dann zu einer körperlichen Auseinandersetzungen zwischen den Drei gekommen sein. Die beiden Tatverdächtigen sollen dabei auf ihr Opfer eingetreten und eingeschlagen haben. Schließlich hätten die Beiden den 27-Jährigen gefesselt und geknebelt, wobei sie den Knebel mehrfach wieder entfernt und neu angebracht hätten. Der Geschädigte sei infolge der Knebelung gestorben. 

33-Jährige schuldunfähig?

Nachdem aufgrund der Bewertung eines Gutachters die Schuldunfähigkeit der Beschuldigten zur Tatzeit möglicherweise aufgehoben war, stellt die Staatsanwaltschaft einen Antrag auf Durchführung eines Sicherungsverfahrens. Die 33-Jährige soll in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht werden. Sie hat die Tat gestanden.

Der 44-Jährige, der einen Tag nach der Tat festgenommen wurde, befindet sich in U-Haft. Er hat mehrfach zur Sache ausgesagt, die Tat aber nicht eingeräumt.

pm/kab

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