Was passiert mit dem Gelände?

Army führt Stadtvertreter über Coleman Barracks

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G. Shawn Wells (links) erklärt Lothar Quast, wie es mit den Coleman-Barracks weitergehen soll. 

Mannheim-Sandhofen – Die U.S. Army hat vor Kurzem erklärt, die Coleman-Barracks weiterhin zu nutzen. Ein Rundgang mit der Stadt sollte Klarheit über die Zukunft des Geländes bringen.

„Mit dem heutigen Gespräch machen wir einen weiteren Schritt in einem guten Prozess und sorgen für Transparenz“, erklärt Baubürgermeister Lothar Quast bei einem Rundgang, zu dem Colonel G. Shawn Wells, der Kommandeur der U.S. Army Garrison Rheinland Pfalz, Vertreter der Stadt Mannheim sowie des Regierungspräsidiums Karlsruhe eingeladen hat.

650 Menschen arbeiten derzeit auf Coleman, davon kommen rund 140 aus Mannheim und Umgebung. Die Wohngebäude stehen allerdings weiterhin leer, da die Mitarbeiter – bis auf den Sicherheitsdienst und eine eigene Feuerwehr – das Gelände am Abend wieder verlassen. 

Die Fotos: US-Army bleibt auf Coleman Barracks

„Wir möchten unsere tiefe und langjährige Beziehung mit der Mannheimer Gemeinde aufrechterhalten, und der beste Weg dies zu tun, ist durch direkte, persönliche Kommunikation, freut sich Wells über das ihm entgegengebrachte Verständnis der Mannheimer. Es war der erste offizielle Rundgang, seitdem klar wurde, dass die Army das Gelände jetzt doch für ihre Zwecke nutzen will.

Was passiert jetzt auf dem Gelände?

Das Coleman-Areal würde nicht militärisch genutzt, heißt es in der anschließenden Pressemitteilung der Stadt. Es findet kein Flugverkehr mehr statt, und es lagern auch keine Waffen dort. Auf Coleman werden derzeit rund 250 Panzer und rund 1.000 Fahrzeuge gelagert und gewartet. 

Sie werden hier auf einen möglichen Einsatz in Osteuropa vorbereitet. Für die dazu notwendigen Transporte wurde der Bahnanschluss wieder in Betrieb genommen, sodass in unregelmäßigen Abständen Panzer und Fahrzeuge zur Coleman-Worksite gebracht und von dort weiter transportiert werden können.

Auch über die Planungen, eine Teilfläche des Geländes in ein Naturschutzgebiet umzuwandeln, wurde gesprochen. An diesem Vorhaben wird weiter festgehalten. Und: Weitere Gespräche mit der Stadt sollen folgen, auch darüber, ob nicht doch eine Teilöffnung des Geländes für die Konversion möglich sein könnte.

Stadt Mannheim/ sag

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