Rasante Verfolgungsfahrt

Mit 190 Sachen und unter Drogen: Fahrer (20) flüchtet vor Polizei!

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Verfolgungsjagd durch Mannheim – mit 190 Sachen! (Symbolfoto)

Mannheim-Sandhofen/Gartenstadt - Ein junger Autofahrer flüchtet am frühen Freitagmorgen vor einer drohenden Polizeikontrolle. Mit 190 Sachen rast er durch Mannheim! 

Die Polizei will den 20-Jährigen im Stadtteil Sandhofen um kurz nach Mitternacht kontrollieren. Er fährt über eine längere Strecke in Schlangenlinien vor den Beamten her und gibt in den Kurven Gas. Aus einer Kurve heraus beschleunigte er und rast mit einer Geschwindigkeit von rund 100 Stundenkilometern davon. 

Die Polizisten geben ihm mehrfach deutliche Anhaltesignale, die der Verkehrsrowdy komplett ignoriert. In der Sonderburger Straße erreicht er sogar Tempo 190! Dabei gerät er in den Gegenverkehr. Ein entgegenkommender Fahrer kann gerade rechtzeitig abbremsen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden.

Die rasante Verfolgungsjagd geht in der Lilienthalstraße weiter, wo der Raser eine rote Ampel überfährt und danach mit 100 Sachen über einen Rad- und Fußweg brettert. An der Kreuzung Kasseler Straße/Langer Schlag kann er endlich gestoppt werden. Eine Flucht zu Fuß können die Polizisten verhindern.

Drogen im Auto und im Blut 

Schnell stellt sich heraus, warum der 20-Jährige so rasant vor der Polizei flüchten wollte: Aus dem Fahrzeug schlägt den Beamten direkt ein starker Marihuanageruch entgegen. Unter dem Beifahrersitz wird eine kleine Menge des Rauschgifts gefunden – der 20-Jährige wird festgenommen und aufs Revier gebracht.  

Bei einer Durchsuchung wird in der Unterhose des jungen Mannes ein Beutel mit künstlichem Urin aufgefunden. Ein Alkoholtest verläuft ohne Befund. Weil der junge Autofahrer aber gebeichtet hat, zuvor einen Joint geraucht zu haben, wird ihm eine Blutprobe entnommen. Seinen Führerschein muss er abgeben. Die Ermittlungen wegen Straßenverkehrsgefährdung laufen.

Zeugen gesucht!

Wer kann Hinweise zur Fahrweise des 20-Jährigen geben? Zeugen und Autofahrer, die in der Sonderburger Straße gefährdet wurden, werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen. 

pol/kab

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