Weiterhin keine Spur der Mutter

Babyleiche im Weiher: 2.600 Frauen zu erneutem DNA-Test gebeten

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Nach dem Fund einer Babyleiche im Pfingstbergweiher sollen 2.600 Frauen eine DNA Probe abgeben. (Symbolfoto)

Mannheim-Rheinau - Am 12. Januar macht ein Spaziergänger einen grausamen Fund im Pfingsbergweiher – eine Babyleiche. Um neue Spuren zu erhalten, soll es erneut eine DNA-Massenuntersuchung geben:

Ein halbes Jahr später gibt es immer noch keine neuen Spuren...

Nach dem Fund einer Babyleiche im Pfingstbergweiher im Januar dauern die Ermittlungen weiterhin an. Um die Mutter des toten Babys zu finden, wird die  Sonderkommission ‚Renatus‘ gegründet. Die Ermittler bitten im März 900 Frauen zu einer DNA-Massenuntersuchung – danach gibt es aber keine neuen Erkenntnisse.

Fotos: Babyleiche in Pfingstbergweiher gefunden

Nun soll es eine weitere Untersuchungsreihe geben. Dafür wird der Kreis der eingeladenen Frauen erweitert. Es sollen nun Frauen im Alter von 14 bis 42 Jahren aus Seckenheim überprüft werden. Dazu noch alle weiblichen Bewohner der Stadtteile Pfingstberg, Casterfeld, Mallau und Hochstätt zwischen 36 und 42 Jahren. 

Die Probeentnahme soll am 21./22. Juli durchgeführt werden. Bisher verschickt die Sonderkommission etwa 2.600 Briefe und hofft auf eine große Teilnehmerzahl. Und natürlich auf ein Ergebnis, das endlich Antworten liefert.

Hintergrund

Am 12. Januar findet ein Spaziergänger eine Babyleiche im Pfingstbergweiher. Taucher bergen den Körper und das Gebiet wird abgesucht. Es gibt keine Hinweise auf die Mutter. Bei zwei Tauchgängen suchen Taucher nach weiteren Spuren oder Leichen im Wasser – ohne Ergebnis. An einer DNA-Massenuntersuchung nehmen im März etwa 400 Frauen teil.

Babyleiche im Weiher: Keine sachdienlichen Hinweise nach Tauchgang

pol/dh

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