Rund 1.300 Frauen getestet

Babyleiche im Pfingstbergweiher gibt weiterhin Rätsel auf!

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Im Januar 2018 findet die Polizei eine Babyleiche im Pfingstbergweiher in Mannheim. (Archivfoto)

Mannheim-Rheinau - Rund ein Jahr ist es her, als ein Spaziergänger eine Babyleiche im Pfingstbergweiher entdeckt hat! Seit dem hat es zwei Massen-DNA-Tests gegeben. Der aktuelle Stand der Ermittlungen:

+++Update 9. Januar+++

Fast genau ein Jahr ist es inzwischen her, als ein Spaziergänger eine Babyleiche im Pfingstbergweiher entdeckt. Doch noch immer gibt es keine Hinweise auf die Mutter des Babys. Die Polizei ist nach dem Aufruf zum DNA-Test noch dabei, die Proben auszuwerten. „Natürlich wollen wir alle Frauen überprüfen, auch die, die nicht freiwillig beim Test mitgemacht haben“, teilt uns Michael Klump von der Pressestelle der Polizei mit. „Das dauert allerdings eine Weile - aber natürlich hoffen wir auch, dass wir bald neue Infos haben.“

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Ein Spaziergänger macht am 12. Januar eine schreckliche Entdeckung: Im Pfingstbergweiher findet er eine Babyleiche! Rund sieben Monate und zwei DNA-Tests später, spricht MANNHEIM24 mit der Polizei über den aktuellen Stand der Ermittlungen:

Der letzte Massen-DNA-Test erfolgt am 21. und 22. Juli. Jetzt warte die Polizei auf Ergebnisse, so Michael Klump von der Polizei Mannheim. Wann diese vorliegen werden, sei allerdings nicht bekannt. Schließlich müssen deutlich mehr Speichelproben ausgewertet werden, als beim letzten Test im März.

Babyleiche im Weiher: Keine sachdienlichen Hinweise nach Tauchgang

Hälfte der Frauen erscheinen zum DNA-Test

Insgesamt hat die speziell für den Fall gegründete Sonderkommission ‚Renatus‘ 2.600 Frauen im Alter von 14 bis 42 Jahren um eine freiwillige Speichelprobe gebeten. Erschienen seien laut Klump rund die Hälfte. Zum Vergleich: Beim letzten Test werden 900 Frauen von der Polizei angeschrieben – rund 400 Frauen haben ihre DNA abgegeben

Fotos: Babyleiche in Pfingstbergweiher gefunden

Doch die Polizei bleibe weiter an den Frauen dran, die nicht freiwillig zum Test erschienen sind. „Wir suchen sie Zuhause auf, oder rufen sie an und bitten um eine DNA-Probe“, so der Beamte. Weitere Maßnahmen dürfe er aus ermittlungstaktischen Grünen nicht verraten.

Noch hat die Polizei keinen entscheidenden Hinweis erhalten, der auf die Identität der Mutter schließen lassen könnte. „Wir erhoffen uns neue Hinweise, sobald die Ergebnisse der DNA-Tests da sind“, sagt Klump.

jab

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