Neue Strategie 

Babyleiche im Weiher: Polizei bittet 900 Frauen zum DNA-Test!

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Die bisherigen Untersuchungen haben keine heiße Spur gebracht. Jetzt soll ein DNA-Massenscreening Aufschluss geben.

Mannheim-Rheinau - Ein Spaziergänger macht am Pfingstbergweiher einen grausigen Fund: die Leiche eines Babys. Die Beamten sind nach wie vor ratlos. Ihre neue Strategie:

Am 12. Januar entdeckt ein Spaziergänger ein Baby, das leblos im Pfingstbergweiher treibt. Das kleine Mädchen ist nicht zu retten und auch nach zahlreichen Untersuchungen und Tauchgängen gibt es keine heiße Spur.

DNA-Reihenuntersuchung

Deswegen will die SOKO „Renatus“ nun ein DNA-Massenscreening durchführen. Dafür versenden sie rund 900 Briefe an Frauen im Alter zwischen 13 und 35 Jahren aus den Stadtteilen Pfingstberg, Casterfeld, Mallau und Hochstätt. 

Babyleiche im Weiher: Keine sachdienlichen Hinweise nach Tauchgang

Die Entnahme der DNA-Proben soll am 10. und 11. März durchgeführt werden. Da die Teilnahme freiwillig ist, sind die Ermittler auf das Mitwirken der betroffenen Frauen angewiesen.

Bereits am 23. Februar versuchen die Polizeibeamten es über eine Videobotschaft auf Facebook, in der sie nochmals eindringlich um Zeugenhinweise bitten.

gs

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