Polizei veröffentlicht neues Fahndungsplakat

Totes Baby im Weiher: Keine sachdienlichen Hinweise nach Tauchgängen

+
Dritter Tauchgang am Pfingstbergweiher

Mannheim-Rheinau - Die Hoffnung auf neue Hinweise, die den Fall des toten Babys voranbringen können, veranlasst die Ermittler erneut in den Pfingstbergweiher zu steigen:

Am Mittwoch (24. Januar) gegen 10:55 Uhr steigen etwa 10 Polizeitaucher aus Stuttgart, Heilbronn, Karlsruhe und Mannheim in den Pfingstbergweiher. Mit drei Booten fahren die Beamten der Sonderkommission "Renatus" auf dem Wasser und lassen ein Seil in den Weiher, woran sich die Taucher orientieren können. 

An der tiefsten Stelle geht es im Pfingstweiher bis auf 16 Meter runter. Die Sicht überhalb der Wasseroberfläche reicht rund 5 Meter weit. Der gesamte Grund des Weihers ist während der drei Tauchgänge untersucht worden.

Spurensuche

Die Suche nach Hinweisen im Pfingstbergweiher ist nicht nur die dritte innerhalb von knapp zwei Wochen, sondern auch die letzte. Wie die Polizei sagt, seien bei den Tauchgängen keine sachdienlichen Hinweise erlangt worden.

Nach Abschluss der Maßnahmen könne mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass keine ermittlungsrelevanten Gegenstände im See vorhanden waren, heißt es weiter.

Babyleiche im Weiher: Keine sachdienlichen Hinweise nach Tauchgang

Auf die Frage, ob die Taucher nach etwas Speziellem Ausschau gehalten haben, will der Sprecher keine Angaben machen.

Polizei wendet sich an Öffentlichkeit

Die Beamten fragen weiterhin Anwohner und haben nun auch ein neues Fahndungsplakat veröffentlicht, das nach und nach ausgetauscht wird.

Hinweise werden unter ☎ 0621 1744444 oder dem Polizeinotruf 110 entgegengenommen.

pol/pri/jol

Kommentare