Klage eingereicht 

RNV will 10 Millionen Euro von ThyssenKrupp

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RNV reicht Klage gegen ThyssenKrupp ein und will zehn Millionen Euro (Symbolbild). 

Mannheim – Weil die RNV zu viel Geld für Schienen, Schwellen und Weichen gezahlt haben soll, verklagt sie den Stahlkonzern ThyssenKrupp auf Schadenersatz. Die gewaltige Summe:

Die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) will vom sogenannten Schienenkartell um den Stahlkonzern ThyssenKrupp Schadenersatz in Millionenhöhe einklagen. 

Wie der Mannheimer Morgen am Freitag mitteilt, sei eine entsprechende Klageschrift beim Landgericht Mannheim eingereicht worden. 

Insgesamt richte sich die Klage gegen sieben Firmen, bei denen man Schadensersatz in Höhe von 10 Millionen Euro geltend mache.

Zudem gehe es um rund 100 Neubau- und Instandhaltungsprojekte aus den Jahren 2001 bis 2011, bei denen die RNV im Durchschnitt rund 20, teilweise bis zu 40 Prozent zu viel für Schienen, Schwellen und Weichen gezahlt habe. 

Der reine Schaden liege nach konservativen Schätzungen bei rund 10 Millionen Euro, sagt ein Sprecher. Zinsen und Rechtsverfolgungskosten seien in dieser Summe noch nicht enthalten.

Mannheimer Morgen/lin

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