Mannheim sagt Ja!

OB Kurz unterstützt Solidaritätsdemo

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Oberbügermeister Peter Kurz unterstützt Solidaritätsdemo.

Mannheim - Oberbürgermeister Peter Kurz (SPD) unterstützt die geplante Solidaritätsdemonstration der  Initiative "Mannheim sagt Ja!" am 17. Januar. Die Hintergründe.

Wir müssen etwas tun und auch selbst ein klares Zeichen setzen“, sagt Mannheims Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz. Er spricht sich damit für die Unterstützung der Initiative „Mannheim sagt Ja! Flüchtlinge willkommen - Für Vielfalt statt Angst und Hass“ 

Das Auftreten der fremdenfeindlichen Pegida-Bewegung stärke auch das Bewusstsein einer Gegenbewegung bei denen, „die sich eindeutig zu einer offenen Gesellschaft und zu unseren Grundwerten bekennen“, sagt Kurz.

Die Initiative „Mannheim sagt Ja! Flüchtlinge willkommen - Für Vielfalt statt Angst und Hass“ haben fünf Kommunalpolitiker der Grünen, der SPD und der CDU gegründet. Zu ihnen gehören die Stadträte Marianne Bade, Petar Drakul (beide SPD) und Rebekka Schmitt-Illert (CDU) sowie der Mannheimer Grünen-Chefin Angela Wendt. Ihren Aufruf im Online-Netzwerk Facebook unterstützen bislang rund 4.000 Menschen.

Kurz sagt, dass es erkennbar Bestrebungen gebe, rechtsextreme Parolen in Mannheim zu verbreiten: „Wir erleben jetzt ein gesellschaftliches Umfeld, in dem versucht wird, bestimmte rechte Thesen gesellschaftsfähig zu machen.“ Andererseits sei der Widerstand dagegen in der Stadt ebenso stark ausgeprägt wie die Bereitschaft, Menschen in Not zu helfen.

Die Demonstranten treffen sich am Samstag, 17. Januar, um 14 Uhr im Schlosshof. Der Demonstrationszug führt dann durch die Stadt zum Alten Messplatz, wo sich um 15 Uhr eine Kundgebung anschließt. Ein Kulturfest mit Livemusik beginnt ab 16 Uhr im Capitol. Das Capitol stellt dafür Räume und Technik kostenlos zur Verfügung.

dpa/tin

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