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Mannheim: Peek & Cloppenburg baut um ‒ aus P&C-„Weltstadthaus“ wird „TRIO“

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Von: Florian Römer

Peek & Cloppenburg auf den Planken in Mannheim.
Peek & Cloppenburg in Mannheim. © Peek & Cloppenburg

Mannheim - Seit 2007 betreibt Peek & Cloppenburg auf den Planken sein „Weltstadthaus“. Jetzt wartet ein Umbau und ein neues Konzept auf das Modehaus. Das ändert sich:

2007 eröffnete Peek & Cloppenburg in Mannheim ein Modehaus mit 11.000 Quadratmetern Verkaufsfläche. 2018 kündigte P&C ein neues Flächenkonzept für seine Verkaufshäuser an. Zentraler Bestandteil: eine klarere Aufteilung der Herren- und Damen-Abteilungen zur vereinfachten Orientierung für die Kunden. In den kommenden Wochen und Monaten wird das Konzept auch im „Weltstadthaus“ (O3, 2-8) auf den Planken umgesetzt. Dafür wird das Gebäude im laufenden Betrieb bis September umgebaut. An der Glas- und Naturstein-Fassade des New Yorker Architekten Richard Meier wird sich nichts ändern.

StadtMannheim
Einwohner309.370 (2019, Eurostat)
Fläche145 km²
OberbürgermeisterDr. Peter Kurz (SPD)

Mannheim: Peek & Cloppenburg nur noch auf zwei Stockwerken

Mit der Modernisierung der Verkaufsflächen passe man sich Kundenwünschen und der „Umsatzentwicklung vor Ort an“, heißt es in einer Mitteilung des Düsseldorfer Unternehmens: „Viele Kunden wünschen sich eine kompaktere Verkaufsfläche mit einem kuratierten Sortiment. Diese Anforderungen stehen bei der Modernisierung klar im Fokus. Auch in Mannheim folgt das Unternehmen der neuen Flächensegmentierung und bietet weiterhin sowohl Damen- als auch Herrenmode in einem neuen ansprechenden und modernen Ambiente an.

Das „Weltstadthaus“ von Peek & Cloppenburg auf den Planken in Mannheim.
Das „Weltstadthaus“ von Peek & Cloppenburg. © Peek & Cloppenburg/Falco Peters Photography

Künftig werden Kunden von Peek & Cloppenburg in Mannheim nur noch im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss einkaufen können. Die drei Stockwerke darüber wird P&C freigeben. Dort sollen Büros entstehen. Angesichts des stark wachsenden Onlinehandels haben es auch große Kaufhäuser schwer ‒ auch in „stabilen“ Innenstädten wie Mannheim. Der Eigentümer des Gebäudes, Horn Grundbesitz, ist eine Tochtergesellschaft von Peek & Cloppenburg.

Das Projekt sei eine „herausragende Chance, den Wandel der Innenstädte mitzugestalten“, findet Frank Zabel, Mitglied der Unternehmensleitung. „Mit modernen, zentral gelegenen Büroflächen sprechen wir besonders ein Publikum an, das auch die Vorzüge der besten Innenstadtlagen erleben möchte – das zum Beispiel in der Mittagspause shoppen und nach der Arbeit im direkten Umfeld noch essen gehen will. Wir verstehen die City als einen Ort zum Arbeiten, Kaufen, Wohnen, Begegnen und Erleben.

Mannheim: Aus „Weltstadthaus“ wird „TRIO“

Mit dem Umbau bekommt das „Weltstadthaus“ auch einen neuen Namen: „TRIO“. Auf 6.200 Quadratmetern sollen in den oberen drei Etagen bis 2023 sollen „einzigartige Büroflächen“ für andere Unternehmen, Branchen oder Kooperationen entstehen. Die „flexiblen Workspaces“ sollen sich an die Wünsche der künftigen Mieter anpassen lassen.

Beim Umbau will man im zweiten Obergeschoss ein Atrium mit einer Terrasse gestalten, das für natürliches Licht in den drei oberen Stockwerken sorgt. In den bis zu fünf Meter hohen Büroräumen gebe es genug Raum für Entfaltung. „So wird das „TRIO“ selbst ein Ort des Handels, ein Treffpunkt und ein Forum für Kreativität“, beschreibt Horn Grundbesitz das Workspace-Projekt. (rmx)

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