Haftbefehl

Versuchter Mord: Täter verletzen Mann (40) lebensgefährlich mit Messer

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Das Opfer wird mit einem Messer lebensgefährlich verletzt. (Symbolfoto)

Mannheim-Oststadt - Zwei Männer überfallen einen 40-Jährigen in seiner Wohnung. Bei einer Auseinandersetzung verletzen sie ihr Opfer lebensgefährlich: 

Zwei Männer im Alter von 29 und 30 Jahren klopfen und treten am späten Montagabend (12. Februar) gegen eine Wohnungstür in der Oststadt. Als der 40-jährige Wohnungsbesitzer gegen 21:45 Uhr öffnet, bedroht ihn einer der Täter mit einem Messer. Der Räuber fordert den Mann auf, ihm sein Bargeld zu geben.

Das Duo dringt daraufhin in die Wohnung ein, wo es dann zu einer körperlichen Auseinandersetzung kommt. Dabei rammt der 30-jährige Täter das Messer mit einem gezielten Stich in den Oberkörper des 40-jährigen Opfers. 

Der Mann wird dabei lebensgefährlich verletzt. Auch nach einer späteren Notoperation bleibt sein Zustand kritisch. Dessen Ehefrau ist auch in der Wohnung, bleibt aber glücklicherweise unverletzt.

Täter gefasst

Das Räuber-Duo flieht aus der Wohnung, nachdem es sich noch einen Geldbeutel und einen Laptop schnappt. Beide Männer steigen in die Linie 5 ein und fahren davon.

Der 29-Jährige wird gegen 22 Uhr von der Polizei festgenommen, nachdem er auf dem Heimweg in der Straßenbahn randaliert und Fahrgäste beleidigt. Bei der Verhaftung wehrt er sich auch gegen die Beamten. Sie finden einen Teil der Beute bei ihm.

Die Polizei kann den zweiten Täter dann in der Wohnung seines Komplizen gegen 3:50 Uhr stellen. Dort befindet sich außerdem der Rest des Diebesgutes. 

Ermittlungen eingeleitet

Die weitere Ermittlungsarbeit übernimmt das Dezernat für Kapitaldelikte des Kriminalkommissariats in Mannheim.

Die beiden Tatverdächtigen werden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim am Dienstagmittag (13. Februar) dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Mannheim vorgeführt. 

Wegen des Verdachts auf versuchten Mord, schweren Raub und gefährliche Körperverletzung wird ein Haftbefehl erlassen und das Duo kommt in die Justizvollzugsanstalt.

pol/dh

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