Noch immer verschwunden

Vermisster Pinguin: Polizei sucht Spuren in Luisenpark!

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Einer der süßen Pinguine im Mannheimer Luisenpark.

Mannheim-Oststadt – Die Suche geht fieberhaft weiter! Seit Tagen ist ein junger Pinguin (zehn Monate) aus dem Luisenpark verschwunden. Erneut durchforstet die Polizei das Gelände:

+++UPDATE: Der heiß erwartete Pinguin-Obduktionsbericht durch zwei Tierärzte des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamts (CVUA) in Karlsruhe hat nun ergeben: Mit hoher Wahrscheinlichkeit hat ein Raubtier den Pinguin getötet!+++

Hat den putzigen Humboldt-Pinguin ein hirnloser Luisenpark-Besucher geklaut oder wurde der Pinguin am Ende doch von einem anderen Tier verschleppt? Oder hat ihn der fiese Dieb womöglich längst in Rhein oder Neckar geworfen?

Trauriger Fakt ist: Vom Täter fehlt jede Spur!

Die Kollegen sind noch einmal im Luisenpark und prüfen alles. Wir haben leider keine Hinweise erhalten. Wir hoffen immer noch auf die Vernunft des Täters, dass er zum Beispiel das Tier irgendwo ablegt und es gefunden wird“, so ein Polizei-Sprecher am Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur dpa.
Um auszuschließen, dass das Jungtier (rund 30 Zentimeter, vier Kilo) nicht doch ‚nur‘ ausgebüxt ist, wurde das Außengehege am Dienstag nochmals gründlich nach möglichen Spuren untersucht.
Und auch auf den angrenzenden Neckar und andere Gewässer haben die Ordnungshüter ein wachsames Auge, um den eventuell ausgesetzten Pinguin zu finden: „Unsere Streifen prüfen solche Möglichkeiten“, versichert die Polizei.

Unbekannter klaut Pinguin aus Luisenpark!

Seit Samstag (11. Februar) wird der schwarz-weiße Vogel vermisst! Zwischen 8 und der Fütterung um 15 Uhr ist der Pinguin mit der Flügelmarkierung 53 und dem implantierten Identifikations-Chip spurlos verschwunden, wie bei der Zählung der zwölf Tiere mit Schrecken festgestellt wurde. (WIR BERICHTETEN) 

Schlimm: Ohne besondere Bedingungen, ausreichend Salzwasser und spezielle Vitamin-Nahrung hat der im April 2016 geborene Pinguin mit seinem schwachen Immunsystem keine Überlebenschance! Seine Eltern leben nach wie vor im Luisenpark.

Wer glaubt, er könne den Vogel als Haustier halten, ist jenseits von Gut und Böse. Wir vermuten, dass der Dieb in den Morgenstunden da war, wenn noch nicht viel Betrieb im Park ist“, so Luisenpark-Sprecherin Alexandra Wind.

Als Maßnahmen denken die Park-Verantwortlichen über eine Erhöhung des hüfthohen und nachts unter Strom stehenden Zaunes sowie eine Videoüberwachung nach. 

Die Theorie, ein großer Greifvogel könne den Pinguin erbeutet haben, schließt man im Luisenpark aus: „Das glauben wir nicht, sonst wäre dies in der Vergangenheit bestimmt schon einmal passiert. Auch ein Fuchs oder Marder kommt eigentlich nicht ins Pinguin-Gehege rein.

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Nach wie vor ist die Polizei Mannheim dankbar für mögliche Zeugenhinweise oder Tipps zum Aufenthaltsort des Pinguins unter Telefon 0621/174-3310.

dpa/pek

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