Bei Umbau abmontiert

Werke zerstört: Künstlerin verklagt Kunsthalle

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So soll der Neubau der Kunsthalle Mannheim aussehen. (Archivbild)

Mannheim-Oststadt - Eine Künstlerin will die Kunsthalle zum Wiederaufbau ihrer Werke zwingen, da diese beim Umbau zerstört wurden und klagt vor Gericht.

Eine Künstlerin ist vor dem Oberlandesgericht Karlsruhe mit ihrer Forderung gescheitert, die Kunsthalle Mannheim zum Wiederaufbau zweier Werke zu zwingen. 

Die Rauminstallation „Mannheimer Loch“ und die Lichtinstallation „Pharadise“ sind bei der Sanierung und dem Umbau des Museums abmontiert und damit zerstört worden. 

Nach Auffassung des Senats sind beide Werke vom Urheberrechtsgesetz geschützt, die Interessen der Klägerin treten aber hinter die Interessen der Stadt Mannheim als Betreiberin und Eigentümerin der Kunsthalle zurück. 

Das Landgericht hat bereits ähnlich geurteilt, der Künstlerin Nathalie Braun Barends aber für das „Mannheimer Loch“ rund 66.000 Euro Honorar von der Stadt zugesprochen. 

Das Oberlandesgericht hat die Verurteilung zur Zahlung jetzt aufgehoben und die Klagen der Künstlerin insgesamt abgewiesen. 

dpa/jab

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