Die rockige Passionsgeschichte im Nationaltheater

„Jesus Christ Superstar“ – Das Kult-Musical in Mannheim!

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Glenn Carter (51) spielte auch schon am Broadway den Jesus.

Mannheim-Oststadt – Mit „Jesus Christ Superstar“ gastiert eine Musicalproduktion im Nationaltheater, die den Bibelstoff so kultig erzählt, wie man ihn noch nie erlebt hat! 

Seit über 40 Jahren begeistert „Jesus Christ Superstar“ auf den Bühnen dieser Welt die Massen – die Geschichte dahinter ist wesentlich älter. Das Musical erzählt die letzten sieben Tage im Leben Jesus Christus – vom letzten Abendmahl bis zur Auferstehung.

„Jesus Christ Superstar“ im Nationaltheater

1971 feiert die Produktion von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice Premiere am Broadway. Der unkonventionelle und provokante Umgang mit einer der ältesten Geschichten der Welt ist heute längst Kult. 

Mit einer schillernden Neuinszenierung bringen Produzent Bill Kenwright und Regisseur Bob Thomson das Musical im Sommer 2015 nach Deutschland. Neben der Deutschen Oper Berlin und der Hamburgischen Staatsoper kann das Gastspiel noch bis zum 9. August im Nationaltheater Mannheim erlebt werden.

Umgesetzt wird die musikalische Passionsgeschichte von der gefeierten Starbesetzung aus dem Londoner West End. 

Glenn Carter gab unter anderem am Broadway und in der bekannten DVD-Aufzeichnung den Erlöser. In Mannheim begeistert er mit seinem kultigen Jesus, der zwischen Ruhm und Selbstzweifeln hin und hergerissen ist. Mit den Jahren scheint Carter selbst den minutenlangen Tod am Kreuz perfektioniert zu haben.

Ein Ausnahmetalent steht auch mit Tim Rogers auf der Bühne, der den Verräter Judas Ischariot darstellt. Stimmgewaltig gibt er den sarkastischen Kommentator und Gegenspieler Christus.

Rebekah Lowings als Maria Magdalena komplettiert mit glockenklarer Stimme die komplizierte Dreiecksbeziehung, voller Liebe, Eifersucht und Zweifel.

Mit Musical-Hits wie „I Don´t Know How to Love Him“, „Damned For All Time“ oder dem Titelsong „Superstar“ ist von Rocksong, über Ballade bis zum imposanten Chorgesang alles dabei.

Provokant und unkonventionell sind die Überraschungsmomente, die Webber und Rice in ihr Erfolgsmusical einbauten: So tanzt ein homosexuell anmutender König Herodes in pompöser Robe einen Showtanz und hinter dem gepeitschtem Jesus wird eine Las Vegas-Show aufgeführt.

>>> Hallelujah, Jesus lebt und wandelt in Mannheim!

kab

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