Trauer um ‚Nummer 53‘

Toter Luisenpark-Pinguin: Obduktionsergebnis erwartet

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Am Donnerstag, 23. Februar, wird mit dem Obduktionsbericht des getöteten Pinguins ‚Nummer 53‘ gerechnet.

Mannheim-Oststadt - Wut und Trauer sind auch eine Woche nach dem grausigen Fund des jungen Pinguins aus dem Luisenpark noch groß. Das Obduktionsergebnis soll nun endlich Klarheit verschaffen.

+++UPDATE: Der heiß erwartete Pinguin-Obduktionsbericht durch zwei Tierärzte des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamts (CVUA) in Karlsruhe hat nun ergeben: Mit hoher Wahrscheinlichkeit hat ein Raubtier den Pinguin getötet!+++

Wann und wie genau ist der süße Humboldt-Pinguin (zehn Monate) mit der Nummer 53 aus dem Luisenpark verendet? Diese drängenden Fragen über das am 11. Februar verschwundene und am 16. Februar mit abgetrenntem Kopf gefundene Jungtier soll nun der Obduktionsbericht klären.

Besucher zünden Kerzen für getöteten Pinguin an

Mit diesem ist allerdings nicht vor Donnerstag, 23. Februar, zu rechnen. Das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt in Karlsruhe hatte das Tier im Auftrag der Mannheimer Justiz in den vergangenen Tagen obduziert.

Themenseite: Alles zum getöteten Luisenpark-Pinguin ‚53‘

Nur einen Tag nach dem Verschwinden des Humboldt-Pinguins sorgt der grausige Fund eines weiteren Kadavers für Aufregung in Mannheim – in der Nähe einer Gaststätte eines Kleingartenvereins auf der Friesenheimer Insel werden Teile eines getöteten Pinschers entdeckt, dessen Unterkörper brutal abgetrennt worden war.

Die Polizei schließt einen Zusammenhang zwischen den beiden Taten mit großer Wahrscheinlichkeit aus. 

Wir sind keinen Schritt weiter - die Hintergründe der sinnlosen und besonders grausamen Tat sind nicht bekannt“, teilte die Polizei mit. „Es sind keine Verbindungen mit dem Fall des Pinguins erkennbar“, betonte ein Sprecher. 

Getöteter Pinguin (10 Monate) auf Parkplatz gefunden

Rückblick

Am 11. Februar steigt ein bislang unbekannter Täter zwischen 8 und 15 Uhr ins Außengehege der unter Artenschutz stehenden Humboldt-Pinguine, entführt das Jungtier. Bei der ersten Fütterung um 8 Uhr war der kleine Besucherliebling noch da, bei der Fütterung um 15 Uhr bemerkt der Tierpfleger dann sein Fehlen...

Gedenkort für ‚Nummer 53‘

Im Luisenpark laufen seit dem traurigen Zwischenfall Tag und Nacht verstärkt Sicherheitsleute Patrouille, denken die Verantwortlichen über eine Erhöhung des Zaunes sowie eine Videoüberwachung nach. „Wir wollen zunächst mögliche Nachahmer abschrecken“, sagt Luisenpark-Sprecherin Alexandra Wind. Daneben will die Verwaltung in der Nähe des Geheges einen Gedenkort für Pinguin ‚Nummer 53‘ schaffen. „Vorstellbar ist, an der bereits vorhandenen Pinguin-Statue eine Tafel anzubringen“, sagt Wind. „Wir wollen kein Spektakel, aber und haben viele Zuschriften erreicht.

dpa/rob

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