Keine Angst vor dem Doktor

Teddybär-Krankenhaus im unteren Luisenpark

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Teddybären-Krankenhaus – Medizinstudenten versorgen plüschige Patienten.
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Im Gespräch mit dem Arzt erklären die Kinder, was den Plüsch-Patienten fehlt. 
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Während der Arzt den plüschigen Patienten versorgt, können die Kinder assistieren. 
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Teddybären-Krankenhaus – Medizinstudenten versorgen plüschige Patienten.
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Das Teddybär-Krankenhaus ist bestens ausgestattet – Mit echten Spritzen und Verbandsmaterial. 
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In einem (nicht ganz so echten) MRT können die Kinder ihre Plüschtiere scannen lassen. 
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Auch Röntgenbilder können erstellt werden – Auch wenn sie nicht ganz "echt" sind. 
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Teddybären-Krankenhaus – Medizinstudenten versorgen plüschige Patienten.

Mannheim-Oststadt - Mit ihren Plüschtieren kommen die Kinder ins Teddybär-Krankenhaus, lassen sie untersuchen, behandeln und besorgen ihnen Medizin. Was niedlich klingt, hat einen ernsten Hintergrund.

Mit ihren „verletzten“ oder „kranken“ Teddybären, Plüschhasen oder Superhelden-Figuren sind die Kinder gekommen, um sie von den Ärzten behandeln zu lassen. 

So niedlich das auch klingt – es hat einen ernsthaften Hintergrund: Die Studierenden der Medizinischen Fakultät Mannheim möchten den Kindern mit dieser Aktion die Angst vor Ärzten und Krankenhäusern nehmen – auf spielerische Art. 

Alles läuft ab, wie bei einem gewöhnlichen Arztbesuch. Die Kinder gehen zusammen mit ihren Plüsch-Patienten ins Wartezimmer. Dann werden sie vom Arzt abgeholt und ins Behandlungszimmer gebracht. Die Kinder erzählen dann, was ihrem Kuscheltier fehlt. Eine Schildkröte hat Flossen-Schmerzen, ein Häschen hat Schmerzen im Fuß, ein Einhorn ist am Bein verletzt. 

Besonders sorgfältig und behutsam versorgt das Teddybären-Ärzteteam jede noch so kleine Verletzung – und zeigt dabei, dass ein Besuch beim „Onkel Doktor“ kein schlimmes Erlebnis sein muss. 

Im OP können die Kinder dann eine Operation an Teddy Bruno beobachten. Der Bär wurde extra für das Teddybär-Krankenhaus angeschafft. Er verfügt über Reißverschlüsse und hat kleine Plüsch-Knochen und Organe, die hier behandelt werden. Am Ende rufen die Kinder ganz laut „Teddy wach auf!“, und Bruno hat Operation und Narkose gut überstanden. 

Rund 800 Kinder sind für das Teddybären-Krankenhaus angemeldet. Dazu kommen Familien und andere Besucher, die natürlich auch willkommen sind. Etwa 80 Medizinstudenten arbeiten als Teddy-Ärzte, weitere 20 Studenten beteiligen sich in der Organisation. Alle arbeiten ehrenamtlich – Weil es Spaß macht. 

Das Teddybären-Krankenhaus im Unteren Luisenpark ist am 17. und 18. Juni von 9 bis 15 Uhr geöffnet. 

mk

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