In Mannheimer Fußgängerzone 

Unter Drogeneinfluss: Radfahrer droht Ordnungsdienst mit Waffe 

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Mitarbeiter des kommunalen Ordnungsdienstes sind auf der Breiten Straße in Mannheim bedroht worden. 

Mannheim-Innenstadt – die Mitarbeiter des Ordnungsdienstes sorgen für Recht und Sauberkeit in der Quadratestadt. Doch bei einer Routinekontrolle widerfährt einer Streife Schreckliches:

  • Der „Besondere Ordnungsdienst“ soll für Sicherheit und Sauberkeit auf Mannheimer Straßen sorgen. 
  • Dazu gehört auch die Verhängung von Bußgeldern für unerlaubtes Radfahren in der Fußgängerzone.
  • Was die Beamten jedoch am Dienstag (27. August) in Mannheim erleben müssen, macht fassungslos!

Die Mitarbeiter des Besonderen Ordnungsdienstes - kurz BOD - gehören mittlerweile zum gewohnten Bild in der Mannheimer Fußgängerzone. Wann immer jemand unerlaubter Weise mit dem Rad über den Planken und die Breite Straße fährt oder einen Zigarettenstummel auf dem Pflaster entsorgt, greifen die Frauen und Männer in Uniform ein. So kann man den Aufgabenbereich der Ordnungshüter grob beschreiben. Obwohl die blaue Dienstkleidung derer der Polizei zum Verwechseln ähnlich sieht, wird der BOD der Stadt Mannheim ausschließlich bei Ordnungswidrigkeiten aktiv. Dass dieses Unterfangen nicht immer ungefährlich sein muss, zeigt leider ein Fall vom späten Dienstagnachmittag in Mannheim

Mannheim: Ordnungsdienst stellt dreisten Fahrradfahrer in der Fußgängerzone 

Kurz vor 18 Uhr fällt einer patrouillierenden Streife ein Mann sofort ins Auge, als dieser in Höhe Q1 am Marktplatz regelwidrig auf seinem Fahrrad durch die Breite Straße in Mannheim fährt. Natürlich wird der 29-Jährige vom Ordnungsdienst gestoppt und auf sein Fehlverhalten hingewiesen. Doch der uneinsichtige junge Mann weigert sich mit dem BOD zu kooperieren. 

Oft gelesen: Mann soll seine Fahrkarte vorzeigen – plötzlich rastet er komplett aus!

Weder seinen Personalausweis noch mündliche Angaben zu seinen Personalien können die Ordnungshüter dem Fahrrad-Rowdy entlocken. Der kurzangebundene Radfahrer dreht sich daraufhin um und macht Anstalten, sich in die Gegenrichtung davon zu machen. Keine gute Idee, denn die Mitarbeiter des BOD Mannheim lassen sich solch ein Verhalten nicht bieten. 

Mannheim: Schockmoment für den Ordnungsdienst  

Als ein Beamter versucht, den dreisten Mann an seiner Flucht zu hindern, folgt der Schock! Mit einer Hand am Gepäckträger des Flüchtigen muss sich der Ordnungshüter Ungeheuerliches anhören! 

Der Verkehrssünder droht dem Ordnungsdienstmitarbeiter an, seine mitgeführte Schreckschusswaffe einzusetzen. Doch die Mitarbeiter des Besonderen Ordnungsdienstes Mannheim machen ihrem Namen alle Ehre und können den pöbelnden Mann überwältigen! Anschließend verständigen sie routiniert die Polizei und übergeben den mit Handschellen gefesselten 29-Jährigen den eintreffenden Beamten. 

Mannheim: Bewaffneter Radfahrer steht unter Drogen 

Bei der nachfolgenden Untersuchung stellen die Polizisten der Stadt Mannheim fest, dass es sich bei der Feuerwaffe tatsächlich um eine Schreckschusswaffe handelt. Der festgenommene Möchtegern-Cowboy hat diese mit vollem Magazin in einem Gürtelholster bei sich getragen. 

Im Rahmen der Festnahme fällt den Polizeibeamten zudem auf, dass der 29-Jährige offensichtlich unter Drogen steht - ein anschließender Test bestätigt dann die Vermutung. Dem Pistolen-Mann wird nach seiner Verhaftung auf dem Polizeirevier in Mannheim eine Blutprobe entnommen.

Mannheim: Ordnungsdienst reagiert souverän 

Obwohl eine Schreckschusspistole keine tödlichen Verletzungen verursachen kann, muss der Schock für die Beamten enorm gewesen sein. Denn bei Schreckschusswaffen handelt es sich um täuschend echte Waffenkopien. Man kann sich entsprechend nicht gänzlich sicher sein, ob es sich nicht doch um eine scharfe Handfeuerwaffe handelt. Den tapferen Mitarbeitern des BOD ist zu wünschen, dass sie sich in Zukunft auf die Sauberhaltung der Fußgängerzone in Mannheim und die Zurechtweisung von E-Scooter-Verkehrsrowdys konzentrieren zu dürfen. 

pol/esk           

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