Obduktionsergebnis

Getöteter Luisenpark-Pinguin: Überraschende Wende!

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Einer der Pinguine in dem Gehege im Luisenpark, aus dem das Jungtier verschwand.

Mannheim-Oststadt – Überraschende Wendung im Fall des getöteten Luisenpark-Pinguins! Entgegen erster Vermutung der Polizei ist der Täter laut Obduktionsbericht wohl kein Mensch!

Fast drei Wochen lang bleiben Luisenpark-Verantwortliche und tausende Tierfreunde im Ungewissen, was mit dem am 11. Februar aus seinem Außengehege verschwundenen Humboldt-Pinguin genau passiert ist, wer den jungen Seevogel (zehn Monate) letztendlich getötet hat: Ein irrer Tierquäler oder doch ein Wildtier?

Besucher zünden Kerzen für getöteten Pinguin an

Der heiß erwartete Obduktionsbericht durch zwei Tierärzte des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamts (CVUA) in Karlsruhe hat nun ergeben: Mit hoher Wahrscheinlichkeit hat ein Raubtier den Pinguin getötet!

Aber: Noch kann nicht mit letzter Sicherheit ausgeschlossen werden, dass es sich nicht doch um die Tat eines Tierquälers handelt.

Unklar bleibt weiterhin, wie das Tier aus dem Gehege verschwunden war – verwertbare Spuren, die darüber Aufschluss geben könnten, wurden nicht gefunden.

Grund für die Verzögerung der mit Spannung erwarteten Ergebnisse, die als Ziel die Feststellung von Todesursache und -zeitpunkt haben: „Einige feingewebliche Untersuchungen haben leider länger gedauert als erhofft!“, so der Vize-CVUA-Leiter Dr. Gerhard Marx gegenüber MANNHEIM24.

Somit hat sich die Polizei Mannheim, die von Beginn ihrer umfangreichen Ermittlungen an einen tierischen Täter ausgeschlossen hatte, womöglich tierisch getäuscht!

Die Entführung und Tötung des unter Artenschutz stehenden Pinguins Nummer 53 (so eine Flügelmarkierung) hatte weltweit in den Medien für Entsetzen gesorgt. Die Tierschützer von PETA haben sogar eine Belohung von 1.000 Euro auf Hinweise ausgesetzt.

Bereits zwischenzeitlich waren massive Zweifel aufgekommen, ob nicht doch ein Fuchs oder Marder den Pinguin (30 Zentimeter, vier Kilo) ‚entführt‘ und getötet haben könnte.

Denn fünf Tage nach seinem Verschwinden entdeckte ein Passant den kopflosen und durch Tierfraß übel zugerichteten Pinguin rund 600 Meter entfernt am Rand eines Parkplatzes in der Museumsstraße. Deshalb vermutete der Mannheimer Naturschutzbeauftragte Dr. Gerhard Rietschel einen Fuchs dahinter, der leicht über den nur hüfthohen und tagsüber nicht unter Strom stehenden Zaun springen könne.

Getöteter Pinguin (10 Monate) auf Parkplatz gefunden

Somit scheint dieser traurige ‚Luisenpark-Krimi‘ aufgeklärt! Und die Park-Verantwortlichen müssen etwa durch einen erhöhten Zaun am Gehege dafür sorgen, dass künftig kein hungriges Wildtier mehr so leicht seinem Jagdtrieb nachkommen kann...

Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft Mannheim und Polizei sind mittlerweile abgeschlossen.

>>> Hier findest Du unsere große Themenseite zum Luisenpark-Pinguin <<<

>>> Getöteter Pinguin: Obduktionsbericht verzögert sich!

>>> Auf Parkplatz: HIER lag der getötete Pinguin!

pek

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