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Mannheim: And the winner is – OB Peter Kurz erhält besondere Auszeichnung

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Von: Peter Kiefer

OB Kurz über Konjunkturpaket – „für Mannheim sehr positive Entscheidung“
Mannheims OB Dr. Peter Kurz (58, SPD) ist einer der Finalisten zur Wahl des „World Mayors“. © dpa/Uwe Anspach

Mannheim – Als einziger deutscher Bürgermeister hat es Dr. Peter Kurz (58, SPD) ins Finale im Rennen um den Titel als „World Mayor“ geschafft. Jetzt wurden die Sieger verkündet:

Update vom 14. September: Glückwunsch ins Mannheimer Rathaus! ‚Unser Peter‘ ist jetzt offiziell der beste Bürgermeister der Welt. Zumindest ist Dr. Peter Kurz (SPD) jetzt in London von der City Mayors Foundation mit dem Titel „World Mayor“ geehrt worden. Der 58-Jährige hatte es im Vorfeld als einziger deutscher Bewerber unter die 12 Finalisten geschafft. Alleine das war schon ein toller Erfolg. Jetzt sogar der Titel als internationaler Weltbürgermeister.

Die Begründung der Jury: Sein großes Engagement und Kooperation mit anderen Städten in der ganzen Welt. So bewerte Peter Kurz die internationale Zusammenarbeit zwischen Städten laut Stiftung als Schlüssel zu einer positiven Entwicklung weltweit. Die Stadt Mannheim hat beispielsweise einen internationalen Co-Working-Raum in Hebron im Westjordanland initiiert und unterstützt eine türkische Stadt im türkisch-syrischen Grenzgebiet in der Flüchtlingsunterbringung. Doch auch Mannheims Engagement und Erfolg in der Bekämpfung der Corona-Pandemie unter seiner Führung hat den Ausschlag zum Erfolg gegeben, da andere Städte davon profitiert weil daraus gelernt hätten.

Hervorgehoben worden sind auch die Unterstützung der Quadratstadt für junge Start-Ups, die Mitgliedschaft im „Unesco Creative Cities Network“ und der Titel der Stadt als „Unesco City of Music“. „Ich freue mich über die Auszeichnung vor allem unserer internationalen Arbeit. Sie ist Auftrag und Bestätigung zugleich. Die großen Herausforderungen können nur in den Städten gelöst werden“, teilte Dr. Kurz am Dienstag mit.

Gemeinsam mit Dr. Peter Kurz sind außerdem Mansur Yavas (Ankara, Türkei), Ahmed Aboutaleb (Rotterdam, Niederlande) und Philippe Rio (Grigny, Frankreich) ausgezeichnet worden. Dazu noch andere Bürgermeister der ganzen Welt, in verschiedenen Sparten wie Nachhaltigkeit oder auch für besondere Leistungen im Öffentlichen Dienst.

Mannheim: Wahl zum Welt-Bürgermeister des Jahres – Wird es OB Peter Kurz?

Erstmeldung vom 7. Juli: Alleine die Nominierung ist schon eine tolle Auszeichnung! Alle zwei Jahre vergibt die City Mayors Foundation die Auszeichnung „World Mayor“. Seit dem Start im Jahr 2004 haben viele Menschen aus der ganzen Welt an diesem Projekt teilgenommen und Bürgermeister*innen nominiert und unterstützt, die es ihrer Meinung nach verdient haben, geehrt zu werden.

Als einziger deutscher Bürgermeister gehört Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz (SPD) zu den zwölf Top-Finalisten in der Endauswahl von insgesamt 81 Nominierten aus 21 Ländern weltweit. Die Auswahl basiert nicht auf der Anzahl abgegebener Stimmen, sondern auf Stellungnahmen, die bis Ende April abgegeben werden konnten. Die Gewinner des Weltbürgermeisterpreises 2021 und der Weltbürgermeisterehrungen werden am 14. September 2021 bekannt gegeben.

StadtMannheim
BundeslandBaden-Württemberg
Fläche144,96 km²
Einwohnerzahl310.658 (Stand: 31. Dez. 2019)
OberbürgermeisterDr. Peter Kurz (SPD)

Geprägt ist das World Mayor-Projekt 2021 von der Corona-Pandemie. Deshalb wurden Bürgermeister*innen nominiert, die aus Sicht der internationalen Stiftung während der Pandemie Führungsstärke bewiesen haben und ihre Städte auf die Zeit nach Corona vorbereiten, indem sie die Weichen dafür stellen, dass „ihre“ Städte wirtschaftlich, sozial und ökologisch widerstandsfähiger werden.

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Mannheim: Dr. Peter Kurz – seit 2007 Oberbürgermeister der Quadratestadt

Ich freue mich sehr über die Nominierung. Ich sehe sie als Anerkennung für unsere langfristige und konstante Arbeit. Der diesjährige Preis unterstreicht die herausragende Rolle, die Kommunen bei der nachhaltigen Bewältigung von Krisen spielen müssen. In Mannheim haben wir schon früh damit begonnen, unsere Bemühungen darauf auszurichten, die Resilienz unserer Stadt zu erhöhen“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz.

Und das Stadtoberhaupt weiter: „Corona und seine Folgen zeigen, dass die Fragen, die uns über die letzten Jahre bewegt haben – Demokratie und Rechtsstaat, Bildung, sozialer Zusammenhalt, Klima, Natur und Nachhaltigkeit, Wohnen und Stadtentwicklung, Wirtschaft und Finanzen – alle von diesen Entwicklungen berührt sind und im Lichte der Erfahrungen, die wir gemacht haben und machen werden, noch einmal neu zu bewerten sind. In den Städten werden diese Bewertungen angestellt und damit die Weichen für die Zeit nach Corona gestellt.

Die Gemeinderat Mannheim will die Einwohnerzahl erhöhen.
Die Stadt Mannheim kann schon allein wegen seiner Nominierung stolz auf ihren Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz sein. (Symbolfoto) © MANNHEIM24/Peter Kiefer

In diesem Jahr wird die City Mayors Foundation zusätzlich zum World Mayor vier Bürgermeister für ihre Leistungen in Bereichen, wie nachhaltige Entwicklung, internationale Zusammenarbeit, soziale und wirtschaftliche Integration sowie Förderung der Solidarität in der Bürgerschaft auszeichnen. Ein Sonderpreis der Jury wird an einen Bürgermeister oder eine Bürgermeisterin für besondere Beharrlichkeit bei der Lösung von Problemen verliehen.

World Mayor-Preis 2021: Das ist die City Mayors Foundation

Die Stiftung City Mayors Foundation, ein internationaler Think Tank für städtische Angelegenheiten, organisiert das World Mayor Projekt und vergibt seit 2004 – zu Beginn jährlich – und mittlerweile alle zwei Jahre den World Mayor Preis. Dabei wurden immer wieder auch die großen Themen unserer Zeit und deren Bewältigung durch die Bürgermeister*innen aufgegriffen: Die Flüchtlingskrise (2016), die Unterrepräsentation von Frauen in der Kommunalverwaltung (2018) und 2021 die Städte während und nach der Corona-Pandemie.
 
Die Bürgermeister*innen, die für den Preis in Frage kommen, werden nicht von einer Jury ausgewählt, sondern von Menschen aus Städten auf der ganzen Welt nominiert und unterstützt. Die Stiftung nimmt die Bewertung der Nominierungen und Stimmen vor. Die Regeln ermöglichen es so auch Bürgermeister*innen aus kleineren Städten und sogar Dörfern, mit denen aus großen Metropolen zu konkurrieren, denn bei der Auswertung wird mehr Wert auf die Kraft und die Überzeugungen der Aussagen gelegt, als auf die Anzahl der Stimmen. (PM/dpa/pek)

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