Bekennen zum Multilaterlismus

Migration und Soziales: Kurz spricht beim Ausschuss der Regionen in Brüssel

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OB Dr. Kurz spricht beim AdR in Brüssel.

Mannheim - Mannheims OB Kurz gehört seit kurzem als einziger deutscher Oberbürgermeister dem AdR an und vertritt damit 195 Städte mit 52 Millionen Menschen. 

Als Vertreter des Deutschen Städtetags nimmt Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz an der Debatte über die Zukunft Europas mit den nationalen Städteverbänden aus ganz Europa teil, die im Rahmen der Plenarsitzung des Ausschusses der Regionen stattfindet. 

Migration und sozialer Zusammenhalt

Im Zentrum der Diskussion stehen die ThemenMigration, sozialer Zusammenhalt, gleiche Lebensverhältnisse und der Klimawandel. Der OB betont in seiner Rede: „Die deutschen Städte bekennen sich zu Europa, zu den Grundfreiheiten und zum Mulitlateralismus.“ 

Städte mehr einbinden

Das Mannheimer Stadtoberhaupt weißt aber zugleich darauf hin, dass diese einstigen Selbstverständlichkeiten heute massiv infrage stehen: „Die Addition nationaler Politiken und Egoismen ergibt kein Europa“, so Kurz zur Begründung. Außerdem können und müssten Städte viel mehr in die Entscheidungsprozesse eingebunden werden.

„Außerordentliche Integrationsleistung“

Mit Blick auf die aktuelle Debatte über die künftige Verteilung von EU-Fördermitteln verwies OB Dr. Kurz auf die außerordentliche Integrationsleistung der Ankunftsquartiere in den Städten, die künftig in viel stärkerem Maße durch die EU-Kohäsionspolitik unterstützt werden müssten. „Scheitert die sozial-inklusive Stadt, dann scheitert damit auch Europa, das europäische Bild der Stadt.

pm/gs

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