Festival-Besucher trotzen jedem Wetter

Maifeld Derby: Sommer-Feeling und Regentanz 

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Gute Laune trotz wolkenverhangenem Himmel beim 6. Maifeld Derby in Mannheim.

Mannheim-Neuostheim - Drei Tage, über 80 internationale Künstler und tausende tanzwütige Besucher: Das 6. Maifeld Derby begeistert einmal mehr die Festivalliebhaber. Wir waren mit dabei!

Bereits zum sechsten Mal zieht das Festival am MVV Reitstadion massenweise Musikliebhaber an – natürlich wieder mit einem internationalen Line-Up vom Feinsten!

Schon am Freitag lassen sich die Besucher beim Festivalauftakt von diversen Wolkenbrüchen nicht daran hindern, gemeinsam mit Künstlern wie Mø (Dänemark), deren Stimme man von Superhit „Lean On“ von Major Lazer kennt, oder Flume (Australien), mit Future-Electro Klängen, vor den Bühnen zu feiern. Wer seine Tanzschuhe zu Hause vergessen hat, der hat am Freitag ein echtes Problem!

Am Samstag sieht die Wetterlage vielversprechend aus. Schon zum Start lacht die Sonne vom Himmel - keine Spur vom angekündigten Unwetter! 

My Friend The Immigrant (Hessen) läuten den Samstag ein und schaffen schonmal die richtige Festival-Stimmung. Bei der anschließenden Steckenpferd Dressur zeigen die Teilnehmer, dass man auch ohne Pferdestärke eine gute - oder zumindest kreative - Figur auf dem Reitplatz machen kann.

Während die Temperaturen gefühlt immer weiter in die Höhe klettern, feiern viele Besucher vor der Fackelbühne die hessische Band L´Aupaire, die sogar die letzten Tanzmuffel zum Schwitzen bringt.

Andere wollen es lieber ruhiger angehen lassen und staunen am „Parcour d´Amour“ über den ZaubererThe Great Joy Leslie oder lauschen im Anschluss der Lesung der in Mannheim geborenen Carolin Callies („fünf sinne & nur ein besteckkasten.“).

Ein weiteres Highlight zieht viele Besucher zur großen Palastzeltbühne. Hier beweist Drangsal (Pfalz) - bekannt unter anderem als Support von Kraftklub - wie man mit punkigen Klängen ein Festival-Zelt zum Wackeln bringt. 

Dann der Wetterumschwung - das Konzert von Fai Baba an der überdachten Tribüne erfreut sich plötzlich ganz besonderer Beliebtheit. Das musikalische Duo aus der Schweiz zeigt, dass es über denströmenden Regen hinweg spielen kann - und erntet die Begeisterung der Massen.

Kaum eine Stunde später klart der Himmel schon wieder auf - perfektes Timing für den Auftritt von Kadavar. Die Tanzfläche vor der Bühne ist jetzt zwar etwas matschiger, doch das hält kaum jemanden davon ab gemeinsam mit der Berliner Band zu rocken.

Den Höhepunkt des zweiten Derby-Tages bildet Ausnahmekünstler James Blake (London). Die Festivalbesucher packen ihre letzten Energiereserven aus und lassen es vor der Palastzeltbühne bei Electro- und Dubstep-Klängen nochmal richtig krachen!

Am Sonntag warten dann das große Finale der Steckenpferd Dressur und weitere tolle musikalische Highlights auf die Festivalbesucher.

kab

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