Neues Sirenennetz

Für mehr Sicherheit: Sirenen alarmieren über Notsituationen 

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Neue Sirenen für Mannheim und Ludwigshafen.

Mannheim/Ludwigshafen - Ein Großbrand, ausgetretene Chemikalien, Umweltgefährdungen. In solchen Fällen alarmieren künftig neue Sirenen die Anwohner über die Notsituation. 

Für mehr Sicherheit im Rhein-Neckar-Kreis sollen künftig 65 über die Stadtgebiete von Mannheim und Ludwigshafen verteilte Sirenen sorgen. Die Sirenen werden von der Mannheimer Feuerwehrleitstelle und der BASF in Ludwigshafen bedient.

Erster Bürgermeister und Sicherheitsdezernent Christian Specht vor einem Modell der neuen Sirenen. 

1,2 Millionen Euro hat der Gemeinderat für das Projekt bereitgestellt. Zusätzlich beteiligen sich noch verschiedene Mannheimer und Ludwigshafener Firmen an den Kosten. 

Denkt man an die starke Industrie im Rhein-Neckar-Gebiet – mit Chemiekonzern BASF und dem Rheinauhafen – wird deutlich, wie wichtig ein solches Informationssystem ist. Der klare Vorteil eines Sirenen-Neztes: Sirenen sind für jeden verständlich und bedürfen keiner Übersetzung. 

Eine Sirene soll 16 Hörner haben und ist über einen Radius von etwa 600 Metern zu hören. In ländlichen Gebieten kann eine Sirene sogar einen Radius von etwa 800 Metern beschallen. Die Lautstärke beträgt etwa 70 Dezibel. Das ist in etwa so laut, wie ein eingeschalteter Staubsauger, der etwas in einem Meter Entfernung aufgestellt ist. 

Die ersten Sirenen werden aktuell am Rheinauhafen aufgestellt. Bis 2017 sollen die restlichen Exemplare montiert sein. 

Zusätzlich soll noch in diesem Sommer eine neue App für die Bürger freigegeben werden, die die Bürger über Notsituationen und die richtige Verhaltensweise aufklärt. 

mk

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