Noch viele zentrale Fragen offen

Nachtwandel 2017 immer noch nicht gesichert! 

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Anfang März ist die Zukunft des Nachtwandels noch immer ungewiss. (Archivbild) 

Mannheim – Anfang März ist die Zukunft des Nachtwandels immer noch ungewiss. Wird es nach dem Ausfall 2016, im Herbst 2017 wieder einen Nachtwandel geben? Das sagt die Stadt Mannheim:  

Kulturdezernat setzt sich für die Zukunft des Nachtwandels ein

Der Nachtwandel soll in seiner bewährten und geschätzten Form beibehalten werden. Darauf verständigten sich im vergangenen Sommer das Gemeinschaftszentrum Jungbusch als Veranstalter und die Stadt Mannheim, die die Veranstaltung von Beginn an finanziell unterstützt. 

Jungbusch-Fieber: Nachtwandel 2015!

2016 musste der Nachtwandel ausgesetzt werden, da die Finanzierung der Veranstaltung nicht rechtzeitig gesichert werden konnte.

Um die Zukunft des Nachtwandels zu sichern, müssen Veränderungen in der Struktur und Finanzierung vorgenommen werden, um den steigenden Besucherzahlen und Sicherheitsanforderungen gerecht zu werden. Im Juli 2016 wurde mit der Stadt vereinbart, dass das Gemeinschaftszentrum Jungbusch einen Förderverein gründet, der auch unterjährig Gelder für den Nachtwandel generieren soll.

Die wirtschaftlich vom Nachtwandel profitierenden Gastronomen sollen an den Kosten entsprechend beteiligt werden. Die Stadt Mannheim hat, wie es der im Juli 2016 vorgelegte Kosten- und Finanzierungsplan vorsieht, die Fortschreibung des bisherigen jährlichen Zuschusses von etwa 18.000 Euro zugesichert. 

Die weitere Mittelakquise von öffentlichen Institutionen und Großsponsoren ist vom Gemeinschaftszentrum noch zu verhandeln. Krankheitsbedingt konnten diese Vereinbarungen vom Veranstalter bisher nicht umgesetzt werden. 

Zentrale Fragen bleiben weiter offen

Daher blieben bei einem erneuten Gespräch zum Thema Stadtteilkultur mit dem Veranstalter im Februar 2017 zentrale Fragen zur Umsetzung des Nachtwandels 2017 offen. „Unabhängig hiervon werden mein Dezernat und das Kulturamt den Kontakt und Dialog mit dem Gemeinschaftszentrum Jungbusch fortsetzen, um die Zukunft des Nachtwandels zu sichern“, betont Kulturbürgermeister Michael Grötsch. 

„Das Kulturfest ist über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und beliebt, gleichzeitig stärkt es die kulturelle Vielfalt sowie den Zusammenhalt im Stadtteil. Das wollen wir erhalten, daher gilt es, offene Punkte zu klären und die bereits getroffenen Vereinbarungen umzusetzen.“

Hintergrund

Die beliebte Veranstaltung im „Busch“, die sich bewusst vom ‚Stadtfestcharakter`abheben will, ist mit den Jahren schnell gewachsen. Am Anfang seien es noch rund 4.000 Menschen gewesen, im Jahr 2015 schon 30.000. 

Mit mehr Menschen stiegen auch die Anforderungen an die Sicherheitskonzepte und die Planung der sanitären Anlagen würden komplizierter, so ein Sprecher der Stadt nach der Absage. Ein neues, funktionierendes Konzept für das Jahr 2016 sei so kurzfristig nicht möglich gewesen.

Wir sind gespannt, ob die weiteren Gespräche zu einem positiven Ergebnis führen! 

Stadt Mannheim/kp

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