‚Monnem‘ goes Russland

Mannheims Nachtbürgermeister zeigt Flagge und wirbt in Moskau für sein Amt!

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Nachtbürgermeister Hendrik Meier beim Amtsantritt: Jetzt wirbt der 27-Jährige in Russland für seinen Beruf.

Mannheim - Am 1. August tritt Hendrik Meier sein Amt als Nachtbürgermeister an. Nun, gut drei Monate später, wirbt der 27-Jährige sogar in Moskau für seinen Beruf. 

Deutschlands erster Nachtbürgermeister Hendrik Meier möchte, dass auch andere Städte von diesem Amt profitieren. Deshalb wirbt er jetzt in Moskau für seinen Beruf. Er spüre die Neugier der Russen auf seine Tätigkeit, die sich vor allem um die Vermittlung zwischen Clubbetreibern, Anwohnern, Sicherheitsbehörden und Stadtverwaltung drehe, so der 27-Jährige. 

Nachtbürgermeister als Botschafter

Und warum sollten nicht auch andere Städte von Meier‘s Erfahrungen profitieren? Das Mannheimer Nachtleben jedenfalls läuft mit dem Nachtbürgermeister runder. Um sein Wissen weiterzugeben, tritt er deshalb am kommenden Wochenende (16. bis 17. November) als Botschafter der sogenannten Nachtökonomie beim deutsch-russischen Kreativwirtschaftsforum Art-Werk in der russischen Hauptstadt auf. Dabei werde er unter anderem über die Bedeutung von Kneipen, Bars und Restaurants für eine Stadt sprechen.

Die Veranstaltung wird von der Friedrich-Ebert-Stiftung, der Stiftung zur Förderung der zeitgenössischen Kunst „Winzavod“ und dem Goethe-Institut Moskau organisiert. Vertreter nächtlicher Gewerbe aus beiden Ländern sollen so in Austausch gebracht werden. Meier sorgt als Nachtbürgermeister im Mannheimer Kneipenviertel seit Anfang August für ein gutes Miteinander.

Übrigens: Um das Thema Umweltschutz mehr in den Fokus zu nehmen, wird in Heidelberg ein neues Dezernat geschaffen. Der Bürgermeister dazu kommt von den Grünen.

pm/chh

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