Namen und Bankverbindungen verschickt

Nach Datenpanne: MVV schaltet Hotline

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Nach einer Panne mit sensiblen Kundendaten hat der Energieversorger MVV eine Hotline eingerichtet.

Mannheim - Nach einer Panne mit sensiblen Kundendaten hat der Energieversorger MVV eine Hotline eingerichtet. Kunden können sich darüber informieren, ob sie vom Datenleck betroffen sind.

Das Unternehmen schreibe außerdem die Betroffenen an und informiere sie über den Vorfall, so ein MVV-Sprecher am Montag.

Hintergrund

Eine Mitarbeiterin hatte versehentlich zwei Mal Daten von mehreren Hundert Privat- und Geschäftskunden per Mail an eine unbeteiligte Privatperson geschickt. 

Die Angestellte einer MVV-Tochterfirma, die sich um Abrechnungen kümmert hatte, hatte offenbar unbedacht die ‚Autofill‘-Funktion im Mailprogramm Outlook benutzt. Dadurch wurde die Adresse des Privatmanns automatisch der Empfängerzeile hinzugefügt.

Die Email, die eigentlich nur hausintern verschickt werden sollte, enthielt neben Namen auch die dazugehörenden Bankverbindungen.

Nach Angaben des Sprechers vereinbarte das Unternehmen mit dem Empfänger der Mail schriftlich, dass die Daten nicht weitergeleitet werden.

Die ‚Autofill‘-Funktion sei nach dem Vorfall deaktiviert worden, damit so etwas nicht noch einmal passieren könne, sagt der Sprecher. Zudem sei der Landesdatenschutzbeauftragte über den Vorfall und die Gegenmaßnahmen informiert worden.

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Unter der kostenfreien Rufnummer 0800 8003132 können MVV-Kunden herausfinden, ob sie auch von dem Datenleck betroffen sind.

dpa/kab

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