Keine Körperverletzung im Amt

Verfahren gegen JVA-Mitarbeiter eingestellt!

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Ein Insasse (48) scheiterte mit seiner Anzeige gegen Bedienstete der JVA Mannheim (Symbolfoto).

Mannheim-Neckarstadt - Ein Häftling (48) zeigt Bedienstete der JVA Mannheim wegen Körperverletzung und unterlassener Hilfeleistung an. Abgeschmettert! Jetzt wird gegen ihn ermittelt.

Körperverletzung im Amt! Unterlassene Hilfeleistung! Diese schweren Vorwürfe erhob ein 48-jähriger Insasse der JVA Mannheim, zeigte die vermeintlichen Vorfälle über seinen Anwalt an... 

Die Vorwürfe:  Er sei als Nicht-Raucher in einer Raucher-Zelle untergebracht, dazu medizinisch unzureichend versorgt worden. Außerdem habe er nicht genug zu essen und trinken bekommen.

Weil sich sämtliche Vorwürfe im Zuge der Ermittlungen als unzutreffend erwiesen, stellte die Staatsanwaltschaft das Verfahren jetzt ein.

Denn wie ausgewertete Unterlagen und Befragungen ergaben, wurden „die ärztlichen Untersuchungen und Behandlungsmaßnahmen jeweils zeitnah und fachgerecht“ an dem Strafgefangenen vorgenommen. Auch erhielt der Knacki sämtliche benötigten Medikamente.

Vielmehr seien bei einer Haftraumkontrolle elf Tagesrationen mit 40 Tabletten entdeckt worden – die hatte der Mann nicht eingenommen, stattdessen „gebunkert“. Essen und Trinken habe er auch stets ordnungsgemäß erhalten.

Bezüglich der Raucher-Zelle hatte der Anzeigeerstatter bei seiner Aufnahme in die JVA Anfang Oktober keine Vorbehalte geäußert.

Ganz dumm gelaufen: Da sich die Vorwürfe als haltlos herausgestellten, hat der Staatsanwalt jetzt Ermittlungen gegen den wegen des Verdachts der falschen Verdächtigung eingeleitet.

pek

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