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Maimarkt Mannheim: Weniger Besucher als sonst – Aussteller trotzdem zufrieden

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Von: Marten Kopf

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Mannheim - Weniger Besucher, aber starke Umsätze – die größte Regionalmesse Deutschlands zieht eine durchwachsene Bilanz. Die Aussteller zeigen sich trotz allem zufrieden.

An diesem Dienstag (10. Mai) endet der erste Maimarkt nach zweijähriger Zwangspause durch das Coronavirus. Nach vorläufigen Zählungen kamen 210.000 Besucher auf das Ausstellungsgelände in Mannheim – deutlich weniger als noch vor der Pandemie. Zuletzt hatten noch 343.000 Menschen die Messe besucht. Andererseits: Die 900 Aussteller in den 31 Hallen verzeichneten nach Veranstalterangaben überraschend hohe Erlöse.

NameMaimarkt Mannheim
Gründungsjahr1613
Ausstellerrund 800
Fläche75.000 m
Besucherüber 300.000 jährlich

Größte Regionalmesse Deutschlands in Mannheim: „Maimarkt sensibilisiert“

Ein Besucherrückgang vom Maimarkt in Mannheim hatte sich zwar schon am Eröffnungswochenende angedeutet, die Kauflaune sei trotzdem in allen Fachschauen zu spüren gewesen. Große Gewinner seien demnach die Anbieter von Energieversorgung, Photovoltaik und Heizsystemen gewesen. Besucher hätten Interesse gezeigt, ihr Wohneigentum zu modernisieren und sich bei der Energie unabhängig zu machen.

Baden-Württembergs Agrarminister Peter Hauk (CDU) hatte zum Start der Messe betont, sie rücke die bäuerliche Landwirtschaft und mittelständisch geprägte Ernährungswirtschaft aus Baden-Württemberg in den Fokus: „Die weltweiten und leider auch europäischen Krisen haben gezeigt, wie wichtig regionale Produkte und regionale Lieferketten sind.“ Auf dem Maimarkt sensibilisierten Landwirtschaft und Ernährungswirtschaft die Verbraucher dafür. Der Krieg in der Ukraine zeige, dass eine starke heimische Ernährungs- und Landwirtschaft wichtig sei und sich in Krisenzeiten bewähre.

Mannheimer Maimarkt 2022: „Unter besonderen Bedingungen organisiert“

Der Maimarkt präsentierte neben kulinarischen Spezialitäten Mode, Gartenbedarf, Haushaltswaren, Reiseangebote und Gesundheitsprodukte. Zu den Höhepunkten gehörte der erstmals in Mannheim vergebene und mit 75.000 Euro dotierte Nationenpreis für Springreiter am 8. Mai, überschattet allerdings von einem schweren Sturz auf dem Maimarktgelände, der den Tod eines Pferdes zur Folge hat.

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„Wir haben einen Maimarkt unter besonderen Bedingungen organisiert“, resümiert Maimarkt-Chefin Stefany Goschmann. „Innerhalb kürzester Zeit konnten wir der Region ihren Maimarkt bieten, nach dem uns viele Menschen immer wieder gefragt haben. Für die großartige Zusammenarbeit sind wir allen Ausstellern und unseren Partnern sehr dankbar – sowie den Besucherinnen und Besuchern für ihre Treue.“ (mko/dpa/PM)

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