Corona-Krise

Mannheim: Luisenpark und Herzogenriedpark wieder offen – unter strengen Bedingungen

Mannheim - Luisenpark und Herzogenriedpark waren wegen Corona sieben lange Wochen geschlossen. Jetzt öffnen die Stadtparks wieder – unter diesen Bedingungen: 

  • Nach wochenlanger Schließung dürfen Luisenpark und Herzogenriedpark in Mannheim wieder öffnen.
  • Es gelten strenge Hygienevorschriften und einige Anlagen bleiben weiterhin geschlossen.
  • Ab 18. Mai dürfen alle Besucher wieder in die Stadtparks, aber es gibt Besucherobergrenzen...

Update vom 17. Mai: Ab Montag (18. Mai) dürfen wieder alle Besucher in Luisenpark und Herzogenriedpark. Allerdings hat die Stadt Mannheim Besucherobergrenzen festgelegt: Für den Luisenpark maximal 4.500 Besucher, für den Herzogenriedpark maximal 2.500. Auf den Homepages der beiden Parks informiert die Park Gesellschaft, bevor die Obergrenze erreicht ist. Diese hat einen sofortigen Einlass-Stopp zur Folge.  

Mannheim: Luisenpark und Herzogenriedpark wieder offen – unter strengen Bedingungen

Grundtext vom 4. Mai: Fast sieben Wochen lang waren Luisenpark und Herzogenriedpark in Mannheim aufgrund der Corona-Krise geschlossen, doch nun öffnen die beliebten Stadtparks endlich wieder ihre Tore – allerdings nur unter strengen Hygienevorschriften. Wie uns eine Sprecherin des Stadtparks Mannheim am Montagnachmittag (4. Mai) auf Nachfrage mitteilt, werden der Luisenpark und der Herzogenriedpark am Mittwoch (6. Mai) voraussichtlich wieder aufmachen. Allerdings vorerst nur für Jahreskartenbesitzer. Der Einlass werde kontrolliert, sodass sich nur eine bestimmte Anzahl an Besuchern zeitgleich in den Parks aufhält. Sobald die Parks „voll“ sind, werden die Eingangstore wieder geschlossen. In einer Pressemitteilung, die zeitgleich der Luisenpark verschickt, werden weitere Corona-Maßnahmen erläutert. 

Mannheim: Luisenpark und Herzogenriedpark öffnen wieder – aber nur unter diesen Bedingungen

Neben einer Besucher-Obergrenze, die sich laut Parkdirektor Joachim Költzsch beim Luisenpark auf 4.500 Besucher und beim Herzogenriedpark auf 2.500 Besucher belaufe, gelten in den beiden Stadtparks von Mannheim weitere Corona-Regelungen. Gaststätten und Restaurants bieten lediglich einen Mitnahme-Verkauf an und viele Anlagen bleiben wegen der Abstandsregelung geschlossen. Kiosk und Toiletten werden aber für die Besucher geöffnet sein. 

Diese Anlagen sind im Luisenpark geschlossen:

  • Pflanzenschauhaus
  • Freizeithaus
  • Trampolinanlage
  • Gondoletta-Betrieb
  • Duojing-Yuan-Bahn
  • Bollerwagenverleih
  • Zitrusgarten
  • Terrasse
  • überdachte Wandelgänge
  • Brücken und Grotten in der Chinagartenanlage
  • Chinesische Teehaus
  • Schachplatz
  • Minicar
  • Grillplätze
Der Luisenpark macht wieder auf. Die Godolettas werden aber nicht fahren.

Diese Anlagen sind im Herzogenriedpark geschlossen:

  • Steg an der Mulithalle mit Auf- und Abgängen
  • große Sportwiese mit Laufbahn und Trimmdich-Geräten
  • Basketballfeld
  • Tischtennisplatten
  • Sportlerunterkunft
  • Schwachplatz
  • Minicar
  • Grillplätze

Die Wege, die verboten sind, werden durch Absperrbänder gekennzeichnet. Alle großen Wege sind offen, „einem Rundgang durch die Parks steht daher nichts im Wege“, heißt es in der Pressemitteilung des Luisenparks Mannheim. 

Mannheim: Herzogenriedpark und Luisenpark – Wiesen frei zum Entspannen

Nachdem Bund und Länder in der letzten Aprilwoche entschieden haben, dass Zoos und botanische Gärten wieder offen haben dürfen, können nun auch Luisenpark und Herzogenriedpark in Mannheim wieder aufmachen. Wegen des Coronavirus gilt jedoch auch dort das Kontaktverbot. Das Entspannen und Verweilen auf den Wiesen ist aber dennoch erlaubt, solange man dabei die Regeln beachtet. Das bedeutet, dass nur Familien oder Personen, die im eigenen Haushalt wohnen, sich zusammen auf der Wiese aufhalten dürfen. Ansonsten gilt die Zwei-Personen-Regeln. „Darüber hinaus gilt zwischen den lagernden Gruppen ein Mindestabstand von acht Metern. Ein Treffen mit Freunden im Park, sollten es mehr als zwei Personen sein, ist verboten“, heißt es in der Mitteilung. 

In Warteschlangen oder bei Andrang sind die Besucher außerdem dazu aufgefordert, eine Maske zu tragen. In den Parks in Mannheim werde die Einhaltung der Corona-Regeln vom Ordnungspersonal kontrolliert. Es ist unbedingt notwendig einen Personalausweis bei sich zu führen. 

Das tragen eines Mund- und Nasenschutzes in Warte-Situationen ist auch auf der gegenüberliegenden Rhein-Seite in Ludwigshafen vorgesehen. 

Mannheim: Jahreskartenbesitzer dürfen in Luisenpark und Herzogenriedpark – Vor Besuch im Internet informieren

Zwar dürfen nur Jahreskartenbesitzer den Luisenpark und Herzogenriedpark in Mannheim besuchen, dennoch kann es zu einem großen Andrang kommen. Es wird deshalb dringend dazu geraten, vor einem Besuch die Webseiten beziehungsweise die Sozialen Medien aufzurufen. Dort informieren sowohl der Luisenpark als auch der Herzogenriedpark über das Besucheraufkommen. Der Parkbesuch in beiden Parks ist nur bis 21 Uhr erlaubt.

Wann diese Regelung gelockert werden kann und auch der Verkauf von Tageseintritten möglich ist, gilt abzuwarten und hängt von vielen Faktoren ab. Wir würden uns freuen, Sie bald wieder bei uns begrüßen zu dürfen!“, so die Sprecherin von Stadtparks Mannheim. 

Um die Corona-Verordnung durchzusetzen, müssen die Beamten des Polizeipräsidiums Mannheim viele Überstunden klopfen. Die ersten Wochen verliefen ruhig und der Großteil der kontrollierten Personen zeigte sich einsichtig und verständnisvoll. An einem Freitagabend in Mai wendet sich aber das Blatt: In den Planken trifft eine „Corona-Streife“ auf knapp 150 Jugendliche. Als sie das Abstandsgebot durchsetzen wollen, eskaliert die Situation und die Beamten werden angegriffen

Gerade einmal 24 Stunden später ist die nächste Eskalationsstufe (9. Mai) erreicht. Wieder versammeln sich am „Plankenkopf“ in den Quadraten P7/O7 rund 250 Personen. Es werden Böller auf Polizisten geworfen und eine Schreckschuss-Waffe abgefeuert. In der Folge kursieren im Netz Aufrufe zu Randale und Gewalt gegen Polizeibeamte

pm/jol

Rubriklistenbild: © MANNHEIM24/Klaudia Kendi-Prill

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