Nach Zugunglück

Schuldeingeständnis? Jetzt spricht der Lokführer

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Bei dem Zugunglück am 1. August kippten zwei Waggons mit 110 Menschen um.

Mannheim - Rund zweieinhalb Monate nach dem Zugunglück von Mannheim mit 35 Verletzten hat der Lokführer (60) des beteiligten Güterzugs sein Schweigen gebrochen.

Der Mann habe Fehler eingestanden, sagte ein Sprecher der Mannheimer Staatsanwaltschaft am heutigen Mittwoch und bestätigte einen Bericht von „hr-info“.

Der Tag nach dem Zugunglück in Mannheim

Er habe ausgesagt, ein Haltesignal übersehen zu haben. Der Zug sei dann automatisch zwangsgebremst worden.

Er ging davon aus, dass er zu Unrecht zwangsgebremst wurde, so hat er es geschildert.“ Daher sei er trotzdem wieder angefahren. Der Mann habe sich über den Rechtsbeistand seiner Gewerkschaft an die Staatsanwaltschaft gewandt.

Viele Verletzte! Güterzug rammt Eurocity

Der Verdacht der Ermittler hatte sich nach dem Unfall am 1. August schnell gegen den Lokführer gerichtet. Der von ihm gelenkte Güterzug rammte einen Eurocity der Bahn. Zwei Waggons mit 110 Menschen kippten um. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft dauern an.

>>>> Alles zum Zugunglück

dpa/rob

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