Eine Veranstaltung für Jung und Alt 

‚Hackdays Rhein-Neckar‘: Hier wird nicht nur über Digitalisierung gesprochen - sondern geschafft!

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Veranstalter Oliver Brümmer begrüßt Gäste und Teilnehmer. 

Mannheim-Lindenhof - Bei den „Hackdays Rhein-Neckar“ vom 14. bis 17. Februar wird nicht nur über Digitalisierung gequatscht! Was Veranstalter Oliver Brümmer besonders am Herzen liegt: 

Das Mannheimer Startup Bruemmer Digital Ventures (BDV) veranstaltet zwischen dem 14. und 17. Februar einen „Hackathon“, einen sogenannten Hacker-Marathon im Mannheimer Mafinex-Zentrum. 

Dem Veranstalter und gebürtigen Mannheimer Oliver Brümmer ist sehr viel daran gelegen, dass die Region auch nach außen gut repräsentiert wird. 

„Dazu gehört die Wirtschaftskraft der Metropolregion zu zeigen, indem die großen ansässigen Unternehmen zusammengetrommelt werden“, erzählt er MANNHEIM24 beim Auftakt der Veranstaltung am Donnerstagabend (14. Februar). 

Auftakt der „Hackdays Rhein-Neckar": Kreative Köpfe im Wettkampf!

Der enthusiastische Organisator stört sich vor allem an der öffentlichen Wahrnehmung und Unterrepräsentation seiner Heimat: „Wenn ich mit meinen Hamburger Kollegen spreche, stelle ich eine Mißwahrnehmung unseres Wirtschaftsstandorts fest - und das geht mir wahnsinnig auf den Zeiger! Dagegen versuche ich anzukämpfen.“

Dessenungeachtet ist die fortschreitende Digitalisierung aller Lebensbereiche ein unaufhaltsamer Prozess. Das Interesse der lokalen Wirtschaft an den kreativen Köpfen wird umso deutlicher, wenn man beobachtet mit welchem Engagement die Vertreter der großen Unternehmen um die anwesenden Talente buhlen. 

Digitalisierung: „Es wird viel darüber gesprochen - aber wenig passiert“, so Brümmer.

Nach Meinung der Deutschen bleibt eine entscheidende Instanz dabei auf der Strecke. Ausgerechnet der Bundesregierung wird eine mangelnde Digitalkompentenz zugeschrieben, wie eine repräsentative Umfrage des Vodafon Instituts für Gesellschaft und Kommunikation ermittelt hat. 

„In den Entscheidergremien wird noch nicht ausreichend auf junge Talente gehört. Tatsächlich sind es aber die jungen Leute, die die Themen Cybersecurity, Datensicherheit etc. verstehen“, bemängelt Brümmer. 

Einen Generationenkonflikt oder gar eine Gefahr für ältere Arbeitnehmer sieht er dabei nicht, denn die Zusammenarbeit zwischen Älteren und Jüngeren kann eine Macht entfesseln, welche für beide Seiten gewinnbringend ist.   

So laufen die Hackdays ab  

Wer es unter die 240 Auserwählten der Hackdays Rhein-Neckar 2019 schafft, bekommt alles bezahlt: die Anreise, Verpflegung und Hotel. Inklusive sind auch Freibier und Musik von Künstlern der Popakademie Mannheim. 

Hackdays Rhein-Neckar in Mannheim

Natürlich gibt es auch Auswahlkriterien nach dem Motto ‚Go big or go home‘:

  • Die Veranstaltungssprache ist auf Englisch
  • Grundsätzlich teilnehmen konnte sich jeder mit Interesse an digitaler Technik oder einer Design Challenge bewerben
  • Es werden nach Interessen gemischte Teams mit circa 5 Personen zusammengestellt
  • Ziele sind die Entwicklung eines Prototypen,  einer Software oder Hardware. Die veranstaltenden Firmen geben diese vor
  • Alle Ergebnisse des ‚Hackathons‘ sind öffentlich 

Natürlich gibt es auch etwas zu gewinnen: Am Ende werden 3 Preisträger der Kategorie „Best Demo“, „Best Solution“ und ein Zuschauer Award prämiert mit je 3.000 Euro.

So werden die „Hackdays Rhein Neckar“ finanziert 

Finanziert werden die „Hackdays Rhein Neckar“ von den teilnehmenden Firmen wie die  BASF SE, SAP SE, Bilfinger Digital Next, Heidelberg Digital Unit, Pepperl+Fuchs, Rhein-Neckar Löwen , John Deere und Mannheimer Morgen

Unter „Hackdays Germany“ auf Facebook gibt‘s Infos zu den Challenges und Firmen.

Weitere Hack-Marathons werden Ende Mai im Rhein-Main Kreis, im Herbst in Raum Hamburg sowie in Köln-Bonn stattfinden.

kpo/esk

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