Aus wirtschaftlichen Gründen:

Bilfinger zieht doch nicht ins Glückstein-Quartier

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In der Entstehung: das Glücksstein Quartier auf dem Lindenhof.

Mannheim-Lindenhof - Bilfinger steckt tief in der Krise. Nun gab der Bau- und Dienstleistungskonzern bekannt, dass der Bau der neuen Zentrale im Glücksstern-Quartier gestrichen wurde.

Der kriselnde Bau- und Dienstleistungskonzern Bilfinger streicht den Bau einer neuen Zentrale im Glückstein-Quartier auf dem Lindenhof.

Angesichts des Sparprogramms wäre der Neubau ein falsches Signal gegenüber den Mitarbeitern, so Vorstandsvorsitzender Herbert Bodner.

Im vergangenen Jahr hatte der Konzern einen Verlust von 71 Millionen Euro eingefahren und den Abbau von 1.250 Arbeitsplätzen angekündigt. 

Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz bedaure die Entscheidung zwar, sehe die Weiterentwicklung des neuen Stadtquartiers dadurch aber nicht in Gefahr.

Auch Baubürgermeister Lothar Quast bleibt optimistisch: „Das Glückstein-Quartier entwickelt sich weiterhin planmäßig, auch wenn der Verzicht von Bilfinger auf den Neubau der Firmenzentrale zu einer Verzögerung auf der Zeitachse führen kann.“

rob

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