Besitzer ließ Tierarzt-Termin platzen

„Bahnhofshund“ nach zweitem Zusammenbruch gestorben: Futteranker Mannheim verteidigt Herrchen!

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Der völlig geschwächte Hund am Bahngleis in Ladenburg

Mannheim/Ladenburg - Trauriges Ende des „Bahnhofshundes“: Nachdem der Vierbeiner zum zweiten Mal an einem Bahngleis zusammenbricht, kommt jede Hilfe zu spät: 

  • Am 11. Februar bricht ein Australian Shepherd am Hauptbahnhof Mannheim zusammen. Grund ist eine Herzkrankheit.
  • Weil sich sein Besitzer die Tierarztkosten nicht leisten kann, springt der Futteranker Mannheim ein und übernimmt die Rechnung
  • Wenige Tage später, am 22. Februar, kollabiert der Hund erneut – diesmal am Bahnhof in Ladenburg
  • Für den Vierbeiner kommt jede Hilfe zu spät. Er muss beim Tierarzt von seinem Leiden erlöst werden.

Update vom 24. Februar: Jetzt äußert sich auch der Futteranker Mannheim, der die Tierarztkosten des „Bahnhofshundes“ übernommen hat: „Auch uns beschäftigt der Tod sehr!“, so das Statement des Vereins. „Wir können jedoch nach eingehender Rücksprache mit den behandelnden Ärzten sagen, dass er keine Überlebenschance hatte.“ Der erste Verdacht habe sich leider bestätigt: Der Australian Shepherd hatte einen Herztumor mit Perikarderguss„Diese Erkrankung verläuft immer tödlich – oft sehr plötzlich und unerkannt“, so der Verein weiter. Die Tage des Hundes seien schon beim ersten Vorfall gezählt gewesen.

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„Bahnhofshund“ stirbt nach zweitem Zusammenbruch: Futteranker Mannheim verteidigt Herrchen

Der Halter des Hundes sei von der Situation völlig überrascht worden. Die verschriebenen Medikamente hätten dem Hund die letzten Tage mit seinem Herrchen erleichtern sollen. „Der erneute Zusammenbruch hätte ebenso im Schlaf erfolgen können und steht in keinem Zusammenhang mit der Zugfahrt“, heißt es im Statement der Organisation. 

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Auch über das unschöne Treffen mit dem Hundehalter spricht der Verein: „Der Hund war am 15. Februar bei uns und machte einen fitten Eindruck. Unser Zusammentreffen verlief zwar anders als erwartet und für und und viele andere auch unverständlich, war aber wohl den Emotionen der Situation geschuldet. Er hat nie abgelehnt, dass der Hund weiter medizinisch versorgt wird. Im Gegenteil, er hatte schon weitere Tabletten besorgt.“

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Kurz vor Tod des „Bahnhofshundes“: Besitzer ließ Tierarzt-Termin platzen!

Update, 18 Uhr: Michael Sehr von der Berufstierrettung Rhein-Neckar, der bei beiden Zusammenbrüchen des „Bahnhofshundes“ vor Ort war, ist der Meinung, dass der Besitzer des herzkranken Australian Shepherd „den Ernst der Lage“ nicht erkannt hätte. Womöglich sei er auch mit der Situation überfordert gewesen. Laut Sehr seien es auch beim zweiten Kollaps des Hundes am Ladenburger Bahnhof wieder Passanten gewesen, die die Berufstierrettung informiert hätten.

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Eine Sache macht den Tierretter besonders wütend: Seine Medikamente habe der Hundehalter seinem Vierbeiner zwar verabreicht – jedoch sei er nicht zu einem Tierarzttermin erschienen, der zur Nachkontrolle des Hundes angestanden hatte. „So nachlässig mit einem Tier umzugehen, das ist für mich Tierquälerei“, so Sehr. 

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Hund bricht schon wieder an Bahnsteig zusammen – diesmal kommt jede Hilfe zu spät!

Update vom 23. Februar: Der „Bahnhofshund“ ist tot. Am Freitag erreicht die Berufstierrettung Rhein-Neckar der Notruf, dass in einem Zug ein Hund kollabiert sei. Laut den Tierrettern habe es sich schon auf der Anfahrt herausgestellt, dass es sich dabei um den gleichen Hund handelt, der vor einigen Tagen am Mannheimer Hauptbahnhof zusammengebrochen ist.

Diesmal kommt für den Australian Shepherd leider jede Hilfe zu spät. Die Tierretter bringen den geschwächten Hund zwar noch vom Bahnhof in Ladenburg zum Tierarzt – dort muss er aber von seinem Leiden erlöst werden. Obwohl es wenige Tage zuvor zu einer unschönen Begegnung zwischen Futteranker und dem Herrchen des Hundes gekommen war, habe die Mannheimer Organisation auch diesmal die Tierarztkosten gezahlt, so die Tierrettung. 

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Update vom 15. Februar: Wie der „Futteranker Mannheim“ am Freitag (15. Februar) auf seiner Facebook-Seite mitteilt, ist der Halter des ‚Bahnhofshundes‘ bei ihnen vorbeigekommen. Seine dreiste Erwartungshaltung: Er will die bereits bezahlten Tierarztkosten vom Futteranker bar ausbezahlt bekommen! 

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Dem konnten die Verantwortlichen natürlich nicht nachkommen. Künftige Unterstützung lehnte er ab und verließ zu Überraschung der Mitarbeiter „recht ungehalten“ den Futteranker.

„An dieser Stelle können wir dann nichts mehr für dich tun, lieber "Bahnhofshund". Wir hoffen sehr, dass deine Versorgung sichergestellt werden kann! Die bisher entstandenen Kosten sind durch eure Spenden abgedeckt. Dafür nochmals Danke �� Wer uns dennoch unterstützen möchte, ist herzlich eingeladen, das zu tun. Wir haben ausreichend Tierhalter in wirtschaftlich angeschlagener Situation, die Hilfe für ihr Tier sehr gerne annehmen!“, so der Facebook-Post des Futterankers weiter. 

Im Vorfeld hatte der Futteranker Spenden gesammelt um dem ‚Bahnhofshund‘ zu helfen und damit den Tierarzt bezahlt. 

Hund bricht an Mannheimer Bahnhof zusammen! 

Erstmeldung, 11. Februar: Die Berufstierrettung Rhein-Neckar wird am Donnerstag (7. Februar) alarmiert. Grund dafür ist ein Hund, der gegen 14:50 Uhr an einem Bahnsteig am Mannheimer Hauptbahnhof zusammenbricht. Der Rüde wird zu einem Tierarzt gebracht und erhält dort Hilfe. 

Schuld an seinem Zustand ist sein Herz. Er hat einen so genannten Perikarderguss – dabei sammelt sich Wasser im Herzbeutel. Glücklicherweise handeln die Retter so schnell, dass der 10-jährige Rüde am Abend wieder die Praxis verlassen kann!

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Kein Geld für den Einsatz

Leider hat der Rentner nicht genug Geld, um alle Maßnahmen zu bezahlen. Doch die Berufstierrettung Rhein-Neckar verzichtet auf ihre Einsatzkosten und bittet den Futteranker Mannheim um Hilfe. Die kümmern sich umgehend um die ärztliche Behandlung.

Wegen einer Herzerkrankung bricht ein Hund am Bahnsteig zusammen.

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Auch Anfang Januar muss die Berufstierrettung eingreifen und einer Katze helfen — ihr Kopf steckt nämlich in einer Dose fest. Bereits im letzten Jahr sterben drei Hunde in Hamm den Hitzetod. Die Strafe für den Besitzer löst Empörung aus! Die Tierrettung hilft immer Tieren in Not, so beispielsweise einem goldigen Waschbären. Dieser sitzt in Heidelberg auf einem Baum fest, zittert und hat extreme Angst. 

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dh

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