Schwammige Aussagen und fehlende Zeugen

„Mannheimer Loch“: Erhofftes Urteil bleibt aus!

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Das „Mannheimer Loch“ in der alten Kunsthalle. 

Mannheim - Keine Einigung im Streit um das „Mannheimer Loch“ in Sicht: Schwammige Aussagen und fehlende Zeugen verzögern Entscheidung weiterhin. 

Auch nach einer weiteren Verhandlung konnte kein abschließendes Urteil im Prozess um das „Mannheimer Loch“ gefällt werden.

In der Auseinandersetzung um den Verbleib von drei Werken der Künstlerin Nathalie Braun Barends brachte auch ein erneuter Prozesstag keine neuen Erkenntnisse. Die Künstlerin wirft der Kunsthalle vor, die Werke nicht zurückgegeben zu haben.

Zwei Zeuginnen sagten am Freitag vor dem Gericht aus, es gebe weder Eingangs- noch Ausgangsprotokolle über die Kunstwerke. Sie gehörten auch nicht zum Bestand der Kunsthalle. Beide bezweifeln jedoch nicht, dass die Werke dort 2007 zumindest teilweise ausgestellt waren. 

Wichtiger Zeuge fehlt

Der damalige Direktor, der als Zeuge geladen war und offenbar eng mit Braun Barends zusammengearbeitet hatte, kam nicht zum Termin.

Der Streit ist Teil des Prozesses um das als „Mannheimer Loch“ bekanntgewordene Werk der Künstlerin: Die Installation „HHole for Mannheim“. Das Kunstwerk zog sich durch mehrere Stockwerke eines Trakts der Kunsthalle, die nun teilweise neu gebaut wird. 

Braun Barends will, dass ihre Installation wieder aufgebaut wird. Die Stadt als Eigentümerin des Grundstücks lehnt das aber ab. Es geht um einen Streitwert von rund einer Million Euro.

>>> Streit um „Mannheimer Loch“ – erhofftes Urteil bleibt aus!

dpa/mk

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