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Mit einem Großaufgebot rückt die Polizei in der Nacht zum Donnerstag in die LEA Benjamin-Franklin-Village aus (Symbolfoto).

Acht Polizeistreifen im Einsatz

Streit in Flüchtlingsunterkunft eskaliert!

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Mannheim-Käfertal – Mit einer Kopfplatzwunde wird ein 20-Jähriger am Freitagfrüh ins Krankenhaus gebracht. Er war in einen Streit verwickelt, der in der Nacht in Benjamin-Franklin-Village eskaliert ist.

Zwei Bewohner der Landeserstaufnahmestelle (LEA) Benjamin-Franklin-Village geraten kurz nach Mitternacht aneinander. Die Gründe dafür sind der Polizei nicht bekannt. 

Dabei soll ein 30-Jähriger seinem 20-Jährigen Kontrahenten einen Porzellankrug auf den Kopf geschlagen haben. Der 20-Jährige erleidet eine Platzwunde und wird später auch in eine Klinik transportiert.

Das ist jedoch nicht alles: Es entwickelt sich eine handfeste Auseinandersetzung unter mehreren Bewohnern, dabei geht laut Polizei auch Mobiliar der Einrichtung zu Bruch. Verletzte gibt es offenbar nicht. 

Acht Streifenwagenbesatzungen kommen, um die Situation zu entschärfen. Doch die Beteiligten sind schon weg, den Verletzten kann die Polizei jedoch finden und den Rettungssanitätern übergeben. Der Verdächtige 30-Jährige, der bereits polizeilich in Erscheinung getreten ist, sei geflohen. Gegen ihn laufen jetzt Ermittlungen wegen des Verdachts auf schwere Körperverletzung.

Zusammenhang mit anderen Straftaten

Weil er seine Gruppe ständig aufgestachelte, musste ein 18-Jähriger bis zum Vormittag in Polizeigewahrsam genommen werden.

Im Laufe des Tages stellt sich heraus, dass er und der flüchtige 30-Jährige wenige Stunden zuvor nach einem Ladendiebstahl in einem Modegeschäft in den O-Quadraten vorläufig festgenommen wurden.

Sie waren am Donnerstagnachmittag einem Ladendetektiv beim Klauen von einem Paar Schuhe aufgefallen, die die Verdächtigen in einem präpartierten Rucksack verstaut haben sollen. Bei der späteren polizeilichen Durchsuchung wurden auch noch vier Brillen der Marken „Boss“ und „Joop!“ im Wert von insgesamt über 600 Euro bei den Männern sichergestellt. 

Die Brillen dürften laut Polizei ebenfalls aus einem Diebstahl, aller Wahrscheinlichkeit nach in einem Geschäft in der Innenstadt, stammen. 

Nach ihrer erkennungsdienstlichen Behandlung durften die Verdächtigen die Wache wieder verlassen.  

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