Siegerentwurf steht fest

Umgestaltung ab 2019: Stempelpark wird zum „Kulturpark"

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Vorstellung des Siegerentwurfes: v.l.: Dr. Alexander Kuhn, MVV Regioplan, Klaus Elliger, Fachbereichsleiter Stadtplanung, Martin Schedlbauer, Faktorgrün, Markus Roeingh, Fachbereichsleiter Grünflächen und Umwelt

Mannheim-Käfertal - Es wird gebaut, nicht nur im Mannheimer Stadtzentrum. Auch die Umgestaltung des Stempelparks nimmt nun konkrete Formen an. Wie die Pläne aktuell aussehen:  

Die Umgestaltung der Mannheimer Innenstadt ist nicht erst seit heute im Gange. Derzeit wird die Quadratestadt durch verschiedenste Baumaßnahmen aufgewertet. Seit dem Montag (15. Oktober) ist sie um ein Projekt reicher. „Es war von vornherein klar, dass wir auch den Stempelpark verändern müssen. Allerdings wollten wir die Planungen behutsam angehen, um die Grundzüge und den Charakter des im Stadtteil so beliebten Parks möglichst zu erhalten," so Klaus Elliger, Leiter des Fachbereichs Stadtplanung. 

Siegerentwurf zur Umgestaltung des Stempelparks

Nun ist es soweit. Der Stempelpark nahe des Stadtzentrums wird bald aufgehübscht beziehungsweise komplett umgestaltet. Eine Jury aus Landschaftsarchitekten, Fachleuten und Experten hat aus vier Vorschlägen zur Umgestaltung des Käfertaler Parks einen Sieger gekürt. Der Siegerentwurf stammt vom Büro „Faktorgrün“. Elliger befindet: „Insgesamt ist es ein Entwurf, dem es mit geringen aber wohl überlegten Eingriffen gelingt, für eine merkliche Aufwertung der Stempelparks zu sorgen“.

Konkrete Umgestaltungsmaßnahmen

Durch die Zusammenfassung von Rasenflächen etwa soll eine große grüne Mitte geschaffen werden. Der Park soll zukünftig zudem räumlich größer und und präsenter wirken als heute. Elliger ergänzt: „Die Wege, ein Spielbereich mit dem Motto „Reiterhof“ sowie auch ein Generationen-Treff befinden sich in den Randbereichen“. Im Süden öffnet sich der Park hin zur Mannheimer Straße, sodass dem Kulturhaus ein repräsentativer Vorplatz geboten wird. Analog zum Kulturhaus nennt das Siegerbüro den Entwurf „Kulturpark“. 

Entwurf heißt nicht analoge Umsetzung

Der Siegerentwurf dient nun als Grundlage für alle weiteren Planungen, die natürlich weitere Änderungen mit sich bringen können. In jedem Fall soll die Umgestaltung noch im kommenden Jahr 2019 beginnen. Alle Entwürfe werden zudem bis Ende Oktober diesen Jahres im Foyer des Kulturhauses ausgestellt. Trotz der Umbauarbeiten, die das Kulturhaus aktuell selbst betreffen, können Interessierte dort bis zum Monatsende täglich von 9 bis 12 Uhr einen Einblick in alle vier Entwürfe nehmen. 

chh

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