Seit 2017 im Umbau

Baustellenlärm und höhere Kosten: Zwischenbilanz der Feuerwache Nord-Sanierung

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Erster Bürgermeister Christian Specht besucht die Feuerwache Nord und zieht Bilanz.

Mannheim-Käfertal - Die Generalsanierung der Feuerwache Nord läuft bereits seit September 2017. Die Zwischenbilanz der Arbeiten fällt positiv aus – auch wenn die Kosten des Projekts steigen:

Im September 2017 fiel der Startschuss für die Generalsanierung des Feuerwache Nord – und die war dringend nötig. Seit 1975 steht das Gebäude dort. Da die Wache aber sehr wichtig ist, kann auf sie nicht verzichtet werden. Deshalb finden die Arbeiten im laufenden Betrieb statt. So werden die 24-Stunden Schichten neben Bohrern und Presslufthämmern oft zur Geduldsprobe!

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Generalsanierung der Feuerwache Nord: Christian Specht zieht positive Bilanz

Nach mittlerweile eineinhalb Jahren Baustelle besucht der Erste Bürgermeister und Sicherheitsdezernat Christian Specht am Freitag (22. März) das Gebäude. Dabei zieht er auch gleich eine Zwischenbilanz, die durchaus positiv ausfällt.

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Die Feuerwehr leistet einen großen Beitrag zur Sicherheit unserer Bürger. Daher ist es wichtig, dass sie bestens ausgestattet ist und optimale Arbeitsbedingungen vorfindet. Mit der Generalsanierung und Erweiterung der Feuerwache Nord soll dies künftig der Fall sein“, sagt Specht. 

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Um die Arbeiten während des Betriebs ausführen zu können, wird die Sanierung in mehrere Bauabschnitte gegliedert. Teilweise werden auch Räume, in denen wichtige Funktionsbereiche sind, vergrößert. Mittlerweile ist der Werkstattbereich fertig gestellt, was allen Wachen in Mannheim zu Gute kommt. In der Wache Nord werden nämlich alle 110 Fahrzeuge repariert und gewartet.

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Generalsanierung der Feuerwache Nord: Kosten gestiegen durch Asbest

Bei allem was positiv läuft, gibt es auch einen großen Negativpunkt: die Kosten. Die sind nämlich um wahrscheinlich 4,25 Millionen Euro gestiegen. Damit kostet die Sanierung nun 22 Millionen statt der geplanten 17,75 Millionen Euro! 

Projektleiter Daniel Geidt nennt die Gründe für den plötzlichen Anstieg – Asbest! Dieser und andere schädliche Baustoffe sind im Gebäude gefunden worden und müssen umfänglich beseitigt und entsorgt werden. Zudem musste stellenweise die ursprüngliche Detailplanung den örtlichen Gegebenheiten angepasst werden. 

Ich weiß, dass die Situation momentan beschwerlich ist. Aber es gibt ein Licht am Ende des Tunnels“ , ermutigt Christian Specht die Feuerwehrleute. Die müssen voraussichtlich bis Ende 2020 noch auf einer Baustelle arbeiten und leben. 

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pm/dh

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