Käfertaler Wald

Spendenaufruf ermöglicht Bisonbulle im Wildtiergehege 

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Neuer Bisonbulle zieht ins Wildtiergehege im Käfertaler Wald

Mannheim-Käfertal - Am Mittwoch heißt das Wildtiergehege den neuen 800 Kilogramm schweren Zuwachs offiziell willkommen. Mehr zum neuen Bisonbullen und der Spendenübergabe:

Im April wurden zwei Bisons im Gehege am Karlstern tot aufgefunden. Schuld an ihrem Tod waren die Besucher, die den Tieren Brot und Brötchen verfütterten, wodurch die Vierbeiner an einer akuten Stoffwechelstörung verendeten. Die Stadt hat seitdem ein absolutes Fütterverbot für alle Tiere im Wildtiergehege ausgerufen. 

Neuer Bulle für die Herde

Damit die fünf Bisonkühe und das Kalb nicht alleine bleiben, schenkt der Verein ,Freunde des Karlsterns' einen neuen Bisonbulle. Das Geld hat der Verein durch einen Spendenaufruf, der Anfang September gestartet wurde, gesammelt. Schon nach zwei Wochen hat er genügend Spenden zusammen, um den 8.000 Euro teuren Bison bei einem Zuchtbetrieb in Bad Mergentheim zu kaufen.

Der 10-jährige Bisonbulle im Wildtiergehege im Käfertaler Wald

Seit Mitte September lebt der 800 Kilogramm schwere Bulle bei seiner neuen Herde. „Bisons haben in Mannheim eine lange Tradition. Ich freue mich sehr, dass sich die Freunde des Karlsterns für die Anschaffung eines neuen Bullen so ins Zeug gelegt haben und bedanke mich bei allen Spenderinnen und Spendern“, freut sich Bürgermeisterin Felicitas Kubala am Mittwoch (27. September) bei der offiziellen Spendenübergabe.

Füttern verboten

An den Wildgehegen am Karlstern und im Dossenwald hängen ab sofort neue Schilder. Diese weisen in mehreren Sprachen auf das dort bestehende Fütterungsverbot hin. „Falsche Fütterung kann zum Tod der Tiere führen“, so der Revierförster Axel Dahlheimer vom Fachbereich Grünflächen und Umwelt. Das Füttern der Tiere erfolgt ausschließlich durch die Mitarbeiter des Forstamtes. 

Bürgermeisterin Felicitas Kubala und Wolfgang Katzmarek mit dem neuen „Füttern verboten“-Schild

„Die Stadt bittet nochmals ausdrücklich, sich an das bestehende Fütterungsverbot zum Schutz der Tiere zu halten!“, heißt es am Donnerstag in einer Pressemitteilung der Stadt Mannheim.

pm/jol

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