Schon wieder!

General Electric streicht 400 Stellen in Mannheim!

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Nachdem GE im Dezember 2016 angekündigt hat, Stellen zu streichen, demonstrieren Mitarbeiter im Werk Mannheim. (Archivfoto)

Mannheim-Käfertal - Wieder einmal werden über 1.600 Stellen bei General Electric gestichen werden - auch im Mannheim sind 400 Stellen beroffen! Eine Schließung sei zu erwarten:

  •  Rund 1.600 Arbeitsplätze will der US-Konzern General Electric (GE) in Deutschland abbauen - betroffen ist auch der Standort Mannheim!
  • Eine Betriebsversammlung im Werk in Käfertal soll die Mitarbeiter am 7. Dezember um 11 Uhr über die aktuellen Pläne des Konzerns informieren.
  • In Mannheim werden mindestens 400 Arbeitsplätze wegfallen! Das könnte eine baldige Komplett-Schließung für das Werk bedeuten, so die IG Metall.
  • Die IG Metall kündigt Widerstand an und will gegen den geplanten Stellenabbau vorgehen.


Nachdem der Konzern bereits 2016 schon 600 Stellen in Mannheim gestrichen hat, soll der Stellenabbau weitergehen.

Laut Medienberichten will der US-Konzern General Electric in Deutschland rund 1.600 Stellen abbauen - auch im Werk in Mannheim!

Am Donnerstag (7. Dezember) werden die Mitarbeiter in Mannheim bei einer Betriebsversammlung um 11 Uhr über die Zukunft des Unternehmens informiert:

An den Standorten Mannheim, Stuttgart, Berlin, Mönchengladbach und Kassel sollen zusammen 1.600 Arbeitsplätze wegfallen, teilt die GE-Deutschlandsparte am Donnerstag mit. 

Alleine in Mannheim werden mindestens 400 Stellen wegfallen! Das bedeutet, dass danach knapp 100 bis 200 Mitarbeiter an dem Standort beschäftigt sein werden.

Löbel: „Das trifft den Mannheimer Traditionsstandort schwer“

Die IG Metall kündigt umgehend Widerstand gegen die Pläne an: Man werde um die Arbeitsplätze kämpfen.  „Das ist ein Verrat an der Belegschaft“, erwidert Elisabeth Möller, Konzern-Betriebsratsvorsitzende und Betriebsratsvorsitzende des Mannheimer GE-Standorts. 

Der Vorstandsvorsitzende von GE Power habe noch im April zugesichert, dass die verbliebenen 700 Beschäftigte ihren Job „auf jeden Fall“ behalten, so Möller.

Jetzt sei die IG Metall mit einem erneuten drastischen Kahlschlag mit darauf folgender, zu erwartender Komplett-Schließung des Standorts konfrontiert. „Lug und Trug scheinen die Hauptparameter für die Ent-scheidungen des GE-Managements zu sein“, sagt Möller.

Auch der Bundestagsabgeordnete Nikolas Löbel bedauere den geplanten Stellenabbau, sagt der CDU-Kreisvorsitzende in einer Pressemitteilung. „Das trifft den Mannheimer Traditionsstandort erneut schwer. Ich wünsche mir sehr, dass GE alles Mögliche unternimmt, eine sozialverträgliche Lösung im Sinne der Belegschaft und gemeinsam mit den Betriebsräten zu finden.“

Nach der Bekanntgabe der Stellenstreichungen 2016 demonstrieren die Mitarbeiter:

General Electric: Mitarbeiter bilden Menschenkette

Die Gründe für die Stellenstreichungen:

Die Fertigung von „GE Power Conversion“ in Berlin und von „GE Grid Solutions“ in Mönchengladbach solle geschlossen werden. Das Unternehmen begründet die Einschnitte mit dem starken Preisdruck und der geringen Nachfrage nach konventionellen Kraftwerken

Die Einschnitte wolle man so sozialverträglich wie möglich gestalten und mit den Arbeitnehmern beraten, sagt Deutschlandchef Alf Henryk Wulf.

Insgesamt sollen in Europa 4.500 Arbeitsplätze entfallen, berichtet die Wirtschaftszeitung „Les Echos“ unter Berufung auf Gewerkschaftskreise. GE beschäftigt in Deutschland nach eigenen Angaben an mehr als 50 Standorten rund 10.000 Mitarbeiter. 

Der amerikanische Industrie-Riese ist auch wegen hausgemachter Probleme unter Druck und versucht, mit einem Konzernumbau die Wende zu schaffen. 

So hat sich GE mit dem Kauf der Energiesparte von Alstom noch abhängiger vom schwankenden Öl- und Gasgeschäft gemacht. Kurz danach sind an den Weltmärkten die Rohstoffpreise eingebrochen. 

>>> GE-Mitarbeiter demonstrieren gegen Stellenabbau! 

jab/dpa

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